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Prinz William verkauft Obdachlosenzeitung

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Zur Unterstützung der wohnungslosen Menschen in London lässt sich Prinz William eine ganz besondere Aktion einfallen: Er tritt als Verkäufer einer Obdachlosenzeitung in Erscheinung. Und das so unauffällig, dass einige ihn fast nicht erkannt hätten.

Ganz ohne großes Trara hat sich Prinz William für einen guten Zweck eingesetzt. So verkaufte der 39-jährige Royal in London die Straßenzeitung „The Big Issue“. Dabei trug er eine charakteristische rote Weste und Kappe, die Obdachlose als offizielle Verkäufer ausweisen.

In den sozialen Netzwerken kursieren Bilder, die den Enkel der Queen auf der Straße zeigen. „Ein unerwartetes Treffen mit Prinz William“, schreibt etwa ein Instagram-Nutzer namens Vitalijus Zuikauskas zu einem Foto der beiden. Der Litauer war kürzlich nach Großbritannien gereist, um das Platinjubiläum von Elizabeth II. zu feiern.

Er habe es zunächst gar nicht glauben können, den Prinzen einfach so auf der Straße zu treffen, erklärt Zuikauskas in einem Gespräch mit „The Daily Telegraph“. Prinz William sei „wirklich sehr liebenswürdig“ gewesen und habe einem Foto ohne Weiteres zugestimmt. Für ihn sei es „eine riesige und angenehme Überraschung“ gewesen – und sein Highlight des Besuchs, so Zuikauskas.

Rund 45 Minuten im Einsatz

Eine Kassiererin aus einem Geschäft in der Nähe berichtete der Tageszeitung zudem, Williams Einsatz als Verkäufer von „The Big Issue“ habe „gut 45 Minuten“ gedauert. Der Prinz sei sehr „bodenständig“ gewesen, weshalb ihn die Menschen zunächst auch gar nicht erkannt hätten. Neben „The Daily Telegraph“ berichteten inzwischen auch zahlreiche andere britische Medien wie die BBC über Williams „Undercover“-Aktion.

Wie bei anderen Straßenmagazinen soll der Verkauf von „The Big Issue“ obdachlosen Menschen ein Einkommen ermöglichen. William selbst oder ein Sprecher des Königshauses äußerten sich zunächst nicht zu dem Überraschungsauftritt des Prinzen.

Die Aktion fand nur wenige Tage nach den viertägigen Feierlichkeiten zum Platinjubiläum der Queen statt, die mit viel Pomp über die Bühne gingen. Vielleicht ist sie ja als Zeichen des Prinzen an die ärmere Bevölkerung gedacht, dass auch sie bei all dem Zinnober nicht vergessen werden soll. Dann wäre das doch wirklich mal eine königliche Geste.

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