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Meghan erhielt “ekelhafte Drohungen”

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Dass Prinz Harry und Herzogin Meghan Großbritannien verließen, hatte nicht nur mit dem kalifornischen Sonnenschein zu tun. Vielmehr war die Gattin heftigsten Attacken ausgesetzt – seitens der Presse, aber auch anderer Menschen, wie nun ein früherer hochrangiger Polizist preisgibt.

Der frühere Anti-Terror-Chef der Londoner Polizei, Neil Basu, hat in einem Interview über Drohungen gegen Herzogin Meghan während ihrer Zeit in Großbritannien gesprochen. Es habe viele “sehr ernsthafte und ekelhafte” Drohungen gegen die Frau von Prinz Harry gegeben, sagte der scheidende Kommissar, der lange die Anti-Terror-Einheit leitete, dem Sender Channel 4 am Dienstagabend.

“Wir hatten Teams, die deswegen ermittelt haben. Es wurden auch Menschen wegen dieser Drohungen strafrechtlich verfolgt”, sagte er. Basu war für mehrere der größten Polizeieinsätze in der britischen Hauptstadt in den vergangenen Jahren zuständig.

Harry und Meghan haben sich 2020 aus Großbritannien und dem britischen Königshaus verabschiedet und leben mittlerweile mit ihren zwei Kindern in Kalifornien. Als einer der Gründe für den Rückzug galt auch der Umgang des britischen Boulevards mit der Herzogin, über deren afroamerikanische Wurzeln teils mit rassistischen Untertönen berichtet wurde.

Polizeischutz blieb Harry verwehrt

Die Sicherheit bei Aufenthalten im Vereinigten Königreich beschäftigte Harrys Familie auch nach dem Umzug noch: Harry begab sich in einen Rechtsstreit mit dem britischen Innenministerium, nachdem ihm der Polizeischutz, der als arbeitender Royal für ihn und seine Familie galt, verwehrt blieb. Die Behörden lehnten seinen Vorschlag ab, selbst für Polizeischutz zu zahlen.

In Kürze startet auf Netflix eine Serie über Harry und Meghan. Nach Informationen des US-Magazins “Page Six” soll die Doku am 8. Dezember starten. Die Serie soll die Liebesgeschichte des Paares zeigen. Der Titel stehe noch nicht fest, der ursprüngliche Name “Chapters” (Kapitel) soll Meghan und Harry nicht gefallen haben.

Der Streamingriese hatte mit den beiden Royals nach deren Umzug in die USA einen Millionenvertrag geschlossen. Mit Spannung wird in Großbritannien erwartet, ob der jüngste Sohn von König Charles III. und seine Frau in der Streaming-Serie wie schon in der Vergangenheit den Palast und den Monarchen kritisieren werden.

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