Aktuelle Deutschland Nachrichten

Gysi und Schmidt werfen sich die Bälle zu

0 5

Wie nennt man es, wenn ein politisches Urgestein und eine Ikone der TV-Unterhaltung aufeinandertreffen? „Gysi und Schmidt“ natürlich. Und so liefern sich der Linke und der Entertainer beim „ntv Rückblick“ wieder ein Wortgefecht der besonderen Art – erstaunliche Geständnisse inklusive.

Wer sagt denn, dass Politik und Unterhaltung nicht zusammengehen? Gregor Gysi und Harald Schmidt treten bei „Gysi und Schmidt: Der ntv Rückblick“ (auch auf RTL+ abrufbar) regelmäßig den Beweis des Gegenteils an. So auch am heutigen Abend um 23.30 Uhr im ntv-Programm wieder, wenn auch in so schwierigen Zeiten wie nie zuvor.

Zum Parforceritt der beiden durch das aktuelle Weltgeschehen gehören die Sprit-Preise und das 9-Euro-Ticket ebenso wie der Krieg in der Ukraine, das Thron-Jubiläum der Queen oder die Verurteilung von Boris Becker. „Was mich rührt, emotional bewegt, ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal von einem grünen Wirtschaftsminister höre, der Sprit muss billiger werden“, lässt Schmidt beispielsweise vom Stapel.

Doch damit nicht genug der Lobhudelei für das grüne Spitzengespann aus Wirtschaftsminister Robert Habeck und Außenministerin Annalena Baerbock. Für ihn gebe es eigentlich nur noch „Habock“ oder „Baerbeck“, sagt Schmidt. „Das ist so eine Brangelina-Figur, wie JLo und Ben Affleck. Das geht für mich schon in den Bereich des Übersinnlichen.“

Harald Schmidt hat ein neues Hobby

Auch für das 9-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr schlägt das Herz des Entertainers. „Mein Hobby ist jetzt Superspartarif-Fahren. Für elf Euro, wenn Sie rechtzeitig buchen, morgens um vier Uhr, kommen Sie überall hin“, klärt Schmidt auf und ergänzt: „Sie lernen Menschen kennen, Sie lernen Städte kennen, wo Sie sonst nie waren.“

Als das Gespräch auf das 70-jährige Thron-Jubiläum der Queen kommt, überrascht Schmidt unterdessen mit einem erstaunlichen Geständnis: „Ich bin glühender Royalist. Ich bin leidenschaftlicher Fan der Queen und, das muss ich auch sagen, des ganzen Windsor-Clans.“ Der gelernte Rechtsanwalt Gysi revanchiert sich bei seinem Counterpart mit einem generösen Angebot, als es um die Verurteilung von Boris Becker geht: „Wenn Sie kurz davor stehen, in Insolvenz gehen zu müssen, rufen Sie mich einfach an.“

Gregor Gysi sorgt sich ums Getreide

Ernster wird es natürlich bei der Auseinandersetzung mit dem Ukraine-Krieg. Nicht zuletzt bereite ihm der Stopp von Getreidelieferungen Sorgen, erklärt Gysi. „Ein Drittel des Exportgetreides der Welt kommt aus der Ukraine und aus Russland. Die können Menschen verhungern lassen, wenn sie das blockieren. Und auf nichts sind wir vorbereitet“, erläutert er.

Harald Schmidt wäre natürlich nicht Harald Schmidt, wenn er nicht zumindest mit Blick auf die hierzulande drohenden Versorgungsprobleme bei der Energie dann doch noch einen ironischen Seitenhieb parat hätte: „Dann sitzen wir mit zwei Pullovern da und schauen die Fußballweltmeisterschaft im Land unseres neuen Energiepartners Katar.“ Aber noch ist es nicht so weit. Jetzt gucken wir erst mal bei sommerlichen Temperaturen im T-Shirt „Gysi und Schmidt“.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich abmelden, wenn Sie dies wünschen. Annehmen Weiterlesen

Datenschutz- und Cookie-Richtlinie