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Entblößter soll sich an Trauernde gedrückt haben

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Wegen ihrer Länge unterbindet die britische Regierung das weitere Anstellen in die Schlange zum Sarg der Queen. Unterdessen werden mehrere Zwischenfälle bekannt. Über 400 Menschen müssen medizinisch betreut werden, und dann soll sich noch ein sexueller Übergriff samt Sprung in die Themse ereignet haben.

Als die Warteschlange zum Sarg der Queen in London auf über acht Kilometer Länge anwächst, verkündet die britische Regierung einen Anstell-Stopp. Dieser solle mindestens sechs Stunden andauern. Unterdessen wird bekannt, was sich so alles in der Warteschlange ereignet hat, seitdem die Türen der Westminster Hall im britischen Parlament, wo der geschlossene Sarg aufgebahrt ist, geöffnet worden waren.

So wurde ein Mann wegen sexueller Übergriffe auf zwei Frauen in der Warteschlange festgenommen. Der 19-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. Er soll sich demnach entblößt und von hinten gegen Trauernde gedrückt haben, und das bereits am Mittwochnachmittag. Bei seiner Flucht sprang der junge Mann in die Themse, kam aber bald danach wieder aus dem Fluss heraus und wurde in Gewahrsam genommen. Bei der Anhörung erklärte er sich für nicht schuldig. Eine Freilassung gegen Auflagen wurde ihm verweigert und eine weitere Anhörung für den 14. Oktober angesetzt.

An den ersten Tagen der Warteschlange für den Abschied von Queen Elizabeth II. wurden darüber hinaus mindestens 435 Menschen medizinisch betreut. Wie der Londoner Rettungsdienst mitteilte, wurden am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 42 Trauernde in Kliniken gebracht, die darauf warteten, zu dem im Parlament aufgebahrten Sarg vorgelassen zu werden. Demnach erlitten die meisten Patienten aufgrund des langen Stehens Kreislaufzusammenbrüche, das habe zu Kopfverletzungen geführt, berichtete der Sender Sky News.

Beckham steht an wie alle anderen

Für ein Ereignis positiver Art sorgte Ex-Fußballstar David Beckham. Er reihte sich für viele Stunden in die Warteschlange vor der Westminster Hall ein. Er habe sich um 2 Uhr nachts angestellt und rund zwölf Stunden gewartet, sagte der 47-Jährige dem Sender Sky News. Er sei da, um die „besondere“ Queen zu ehren. „Es ist ein trauriger Tag, aber ein unvergesslicher“, sagte Beckham. „Ich hatte das Glück, dass ich einige Momente in meinem Leben hatte, um mit Ihrer Majestät zusammen zu sein.“ Zahlreiche Wartende versuchten, ein Foto des einstigen englischen Nationalspielers zu schießen – und vergaßen dabei weiterzugehen. Bilder zeigten Beckham mit einer blauen Mütze auf dem Kopf sowie einem Regenschirm in der Hand.

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