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Eine ESC-Legende macht den Anfang

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Die neunte “The Masked Singer”-Staffel startet mit geheimnisvollen Neuerungen. Bis zum Beginn der Show weiß niemand, welche Kostüme und Masken mit dabei sind. Nach einer dreistündigen Plüschparty sorgt eine ESC-Legende für die erste Format-Enthüllung.

Vollmundig als die “spannendste und geheimste” Format-Staffel ever angekündigt, fällt das neunte “The Masked Singer”-Rate-Abenteuer schon einen Tag vor dem Start mit der Tür ins Haus. Die Demaskierung des Zirkusdirektors versetzt zwar nur die wirklich eingefleischtesten Show-Fans in Ekstase (unter der Maske steckte Moderator Matthias Opdenhövel). Aber um nochmal etwas Extra-Aufmerksamkeit zu generieren, reicht es allemal. Apropos Aufmerksamkeit: Ebenfalls bereits im Vorfeld für Aufsehen sorgte die Nachricht über den Wechsel hinter dem Ratepult. Statt Rea Garvey darf sich nun Alvaro Soler das nicht enden wollende Geschnatter von Format-Urgestein Ruth Moschner anhören.

Gemeinsam mit “Stargast” Jenke von Wilmsdorff will man möglichst schnell Licht ins Dunkel bringen. Das Problem ist nur: Im Gegensatz zu den letzten Staffeln blieben diesmal sogar die Masken und Kostüme geheim. Nun ist es aber endlich so weit. Zirkusdirektor und Moderator Matthias Opdenhövel schwingt gewohnt galant den Taktstock – und dann geht es auch schon los. Während sich Jenke von Wilmsdorff und sein Kollege Alvaro Soler in alltagstauglicher Garderobe präsentieren, bewirbt sich Hingucker Ruth Moschner im kunterbunten Michelin-Kimono als inoffizielle Ersatzkandidatin.

Die Eisprinzessin macht den Anfang

Die Stimmung im Studio ist bestens. Noch bevor der erste kostümierte Promi die Bühne betritt, steht das Publikum bereits applaudierend auf den Stühlen. Dann lässt Matthias Opdenhövel im Zehn-Minuten-Takt alle anwesenden Format-Katzen aus dem Sack. Die Eisprinzessin macht den Anfang. Eingerahmt in eine überdimensionale Schneekugel trällert die winterliche Glitzererscheinung eher zittrig und kindlich in Richtung Publikum. Auch der Feuerlöscher hat Probleme am Mikrofon. Das stört die Anwesenden aber überhaupt nicht. Hier zählt vor allem der sportliche Gedanke und natürlich auch der visuelle Auftritt.

Der Mustang galoppiert mit wehender Mähne und sportlichen Oberschenkeln auf die Bühne. Der flugunfähige Kiwi will hoch hinaus. Mit einem hochdramatischen Vibrato im Gepäck bringt das flauschige Vögelchen den sichtlich verwirrten Jenke auf abstruse Gedanken: “Wie viele von den Bee Gees leben eigentlich noch?”, fragt der Mann der tausend Experimente. Nicht nur Jenke, auch Ruth und Alvaro finden keinen Ausweg aus dem Ratelabyrinth. Barry Gibb, Sylvie Meiss, Lena Gehrke, Gitte Hænning: Die Namen möglicher Promis, die sich unter den skurrilen Kostümen verstecken könnten, lassen im Sekundentakt neue Gedankengänge entstehen.

Klaus Claus hat gar eine Prise Soul auf der Zunge

Die enttarnte Katja Ebstein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach viel Drittliga-Gesang und einer gehörigen Portion Werbung drängt die zweite Kandidatengruppe ins Rampenlicht. Mit dabei ist der zwergenhafte Halbbruder von Santa Claus (Klaus Claus) und ein einäugiges Kuschelmonster, das sich Lulatsch nennt. Endlich kommt auch der Gesang in die Gänge. Klaus Claus hat gar eine Prise Soul auf der Zunge. Ein kunterbuntes Zweihorntier schickt Grüße raus an alle Freunde des Okapis. Den Schlusspunkt setzt der Troll, ein grünes Steinwesen mit sehr hohem, fast schon operettenhaftem Timbre.

Nun sind alle ganz gespannt, wessen Maske als Erstes fällt. Nach und nach winkt Matthias Opdenhövel ein Plüschwesen nach dem anderen in die zweite Live-Sendung am nächsten Sonntag. Irgendwann steht nur noch das Okapi einsam auf der Bühne. Für das bunte Huftier aus Afrika haben die wenigsten Zuschauer angerufen. Also dann: Maske runter! Sekunden später lächelt ESC-Legende Katja Ebstein in die Kamera. Von wegen Gitte Hænning … Aber egal: Die erste Enthüllung ist vollzogen. Acht weitere werden noch folgen. Wir sind gespannt, wer und was da in den nächsten Wochen noch so alles zum Vorschein kommt.

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