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Coolio wurde 45 Minuten lang reanimiert

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Mit gerade mal 59 Jahren stirbt Rapper Coolio im Badezimmer eines Freundes. Doch was ist der Grund dafür? Nun gibt es erste Hinweise auf die mögliche Todesursache. Und auch Details zum Kampf um das Leben des „Gangsta’s Paradise“-Sängers werden publik.

Der Tod von Rapper Coolio mit 59 Jahren wirft jede Menge Fragen auf. Nun berichtet das US-Promiportal „TMZ“, die Sanitäter hätten 45 Minuten lang „verzweifelt“ versucht, den Musiker zu reanimieren. Erst nachdem all diese Bemühungen nicht gefruchtet hätten, sei der Musiker für tot erklärt worden.

Coolio befand sich zum Zeitpunkt seines Todes bei einem Freund in Los Angeles. Dort brach er am späten Mittwochnachmittag in einem Badezimmer zusammen.

Offiziell ist die Todesursache noch nicht bekannt gegeben worden. In dem Bad war nichts gefunden worden, was auf Drogen- oder Medikamentenmissbrauch hindeuten würde. Coolios Manager erklärte inzwischen, ihm sei gesagt worden, der Sänger habe einen Herzinfarkt erlitten.

Vanilla Ice ist „ausgeflippt“

Coolio, der in Las Vegas lebte, war seinem Manager zufolge nach Los Angeles gereist, um eine Angelegenheit mit seinem Reisepass zu klären. Den hätte er für eine Reise nach Deutschland gebraucht, wo er am Wochenende auftreten sollte.

Coolios letzter Auftritt fand hingegen vergangene Woche in Texas statt, zusammen mit seinem Kollegen Vanilla Ice. Die zwei standen im Rahmen einer „I Love The 90s“-Show seit sechs Jahren gemeinsam auf der Bühne.

Vanilla Ice sagte „TMZ“, er habe kaum schlafen können, nachdem er Mittwochnacht vom Tod Coolios erfahren hatte. Donnerstagmorgen sei er noch immer „schockiert aufgewacht“ und „ausgeflippt“.

Michelle Pfeiffer ist „untröstlich“

Auch zahlreiche andere Prominente zeigten sich vom frühen Tod Coolios betroffen. Unter anderem meldete sich Schauspielerin Michelle Pfeiffer zu Wort. Sie sei „untröstlich“ über den Verlust, teilte sie mit. Coolio lieferte mit „Gangsta’s Paradise“ 1995 den Titelsong zu Pfeiffers Film „Dangerous Minds – Wilde Gedanken“. Das Lied, das zu einem weltweiten Hit wurde, trug auch maßgeblich zur Popularität des Streifens bei.

Später konnte der am 1. August 1963 im US-Bundesstaat Pennsylvania geborene Musiker jedoch nie mehr an diesen Erfolg anknüpfen. Über Wasser hielt er sich durch seine Teilnahme an Shows, in denen die Musik der 90er zelebriert wurde. In der Hoffnung, seine Karriere noch einmal ankurbeln zu können, nahm er 2004 sogar im deutschen Fernsehen an dem ProSieben-Format „Comeback – Die große Chance“ teil. In der Sendung belegte er letztlich den dritten Platz.

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