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Charles III. legt fast 2500 Kilometer zurück

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Er trauert um seine Mutter. Doch für Englands neuen König gibt es kaum eine Chance zur Einkehr. Allein in der ersten Woche im neuen Amt absolviert Charles III. mehr als ein Dutzend offizielle Termine. Und auch sein Reisepensum ist enorm.

Den ersten Stresstest als neuer König hat Charles III. eine Woche nach dem Tod seiner Mutter Elizabeth II. inzwischen hinter sich. Erstmals konnte er am Donnerstag auf seinem Landsitz Highgrove kurz durchatmen, als keine öffentlichen Termine anstanden.

Von leichten Schwierigkeiten mit diversen Schreibutensilien abgesehen, hat Charles III. die Bürde seines neuen Amtes solide gemeistert. Und das, obwohl er in den vergangenen sieben Tagen zahlreiche Verpflichtungen wahrnehmen und unzählige Meilen innerhalb Großbritanniens zurücklegen musste.

Der „Mirror“ listet 13 offizielle Veranstaltungen auf, denen der Monarch seither beiwohnte, also fast zwei pro Tag. Dabei habe er etwa 1500 Meilen (knapp 2500 Kilometer) zurückgelegt.

Von Schottland nach London und zurück

Charles war einer der wenigen Royals, die vor Ort in Schottland waren, als die Queen auf Schloss Balmoral verstarb. Schon am Tag danach reiste er von dort zum Buckingham Palast nach London, wo er eine im TV übertragene Rede hielt. Am 10. September folgte seine offizielle Proklamation als neuer König, am Sonntag empfing er diverse wichtige Staatsmänner und wurde auch offiziell zum König in Schottland ausgerufen.

In der neuen Woche, am 12. September, stand für ihn das britische Parlament auf dem Plan, ehe es für ihn und Ehefrau Camilla noch am selben Tag zurück nach Schottland, genauer gesagt nach Edinburgh, ging. Dorthin waren inzwischen die sterblichen Überreste der Queen gebracht worden. Am Dienstag stand dann ein kurzer Stopp in Nordirland auf der Tagesordnung.

Am Mittwoch folgte der höchst emotionale Trauerzug zu Ehren der Queen in London. Begleitet vom engsten Zirkel der britischen Königsfamilie wurde der Sarg der Queen vom Buckingham Palast nach Westminster Hall gebracht, wo er nun bis zum geplanten Staatsbegräbnis am Montag ruhen wird.

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