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Camilla hat sich den Zeh gebrochen

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Für Königsgemahlin Camilla waren die vergangenen Tage in doppelter Hinsicht schmerzhaft: Nicht nur, dass ihre Schwiegermutter gestorben ist, die 75-Jährige musste die zahlreichen Termine in ihrer neuen Rolle auch mit einem gebrochenen Zeh durchstehen.

Die britische Königsgemahlin Camilla hat sich britischen Berichten zufolge einen Zeh gebrochen. Das Missgeschick passierte demnach bereits vor dem Tod von Elizabeth II. am 8. September, bedeutete aber zugleich, dass die 75-Jährige alle Termine der vergangenen Woche an der Seite von König Charles III. unter starken Schmerzen absolvieren musste.

Die Zeitung „Daily Telegraph“ zitierte eine dem Königshaus nahestehende Quelle am Donnerstagabend mit den Worten: „Das war, gelinde gesagt, ein unglückliches Timing, aber sie hat es absolut tapfer gemeistert.“ Wie sich Camilla die Verletzung zugezogen hat, ist unklar. „Sie kämpft weiter und lässt sich wegen eines gebrochenen Zehs nicht von ihrer Pflicht und von dem abhalten, was sie für den König, die Familie und das Land tun muss“, sagte ein angeblicher Insider der Zeitung „The Sun“.

Die 75-Jährige wird am Freitag zusammen mit Charles III. in Wales erwartet. Der dortige Termin droht unangenehm zu werden. Denn erstmals muss sich das Königspaar auf eine größere Demonstration einstellen. Wie die Nachrichtenagentur PA meldet, planen Monarchiegegner in der walisischen Hauptstadt Cardiff am Nachmittag einen stillen Protest gegen die Staatsform des Landes. Charles Camilla wollen unter anderem Cardiff Castle besuchen, wo die Demo stattfinden soll. 

„Wir müssen über Zukunft reden“

Zu dem Protest unter dem Motto „Real Protest Now“ – Echte Demokratie jetzt – riefen unter anderem Gewerkschaften, Unabhängigkeitsbefürworter des Landesteils und Anhänger einer Republik auf. Sie fordern von der Polizei, ihre Demonstrationsfreiheit zu respektieren. In den vergangenen Tagen hatte es in Großbritannien immer wieder Festnahmen gegeben, als Menschen ihre Ablehnung gegen die Monarchie zum Ausdruck brachten.

„Wir müssen über die Zukunft von Wales sprechen und wie unser Land aussehen soll“, sagte der Aktivist Bethan Sayed, der früher für die Partei Plaid Cymru im walisischen Regionalparlament saß. Zwar werde oft eingewendet, nun sei nicht die Zeit für eine solche Debatte, doch er finde, der Moment der Thronfolge sei genau der richtige Zeitpunkt dafür. Man wolle keine Probleme verursachen, aber man fordere, dass die eigenen Rechte auf eine abweichende Meinung und deren Äußerung respektiert werden.

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