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Anastasia kocht ukrainisches Rassolnik

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Es ist zu warm für eine Suppe? Niemals! Suppen machen glücklich, und deswegen zeigt Ihnen unsere ukrainische Lieblingsköchin, wie Sie eine waschechte Rassolnik zubereiten. Wie (fast) immer in Fisch-, Fleisch- und vegetarischer Version.

Sie alle kennen Borschtsch, das Rezept habe ich Ihnen hier auch schon aufgeschrieben. Aber der Borschtsch ist so vordergründig, dass man fast vergessen könnte, dass es auch noch andere Suppen in der ukrainischen – und ja, auch in der russischen – Küche gibt. Rassolnik bekommt seinen Pepp durch die kleingeschnittenen Salzgurken, die eine spezielle Lake ergeben, und ist somit eine leicht säuerliche Angelegenheit. Die Suppe kann mit Fisch oder Fleisch serviert werden und wird heiß geliebt von meinen Landsleuten – aber man kann sie auch „ohne alles“, als Gemüsevariante, anbieten. Das ist mein Rezept.

Zwei Liter Wasser oder Brühe

3 mittelgroße Kartoffeln

4 EL Reis (wahlweise Graupen)

1-2 EL Tomatenmark

1-2 Karotten (wahlweise Pastinake oder Sellerie dazugeben)

2 Gewürzgurken

300 Gr Bohnen aus der Dose

Salz Pfeffer

Petersilie (zum Servieren, optional)

ein wenig Rapsöl

Saft einer halben Zitrone

2-4 EL Sauerrahm (optional)

frische Kräuter (Basilikum, Oregano, Lorbeer)

Zubereitung (1 Topf für 4 Personen)

1. Zuerst kümmern Sie sich um das Gemüse: Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln häuten, schneiden und zu den geriebenen Karotten geben.

2. Zwiebeln und Karotten in etwas Öl anbraten, kurz bevor Sie die Pfanne vom Herd nehmen, das Tomatenmark dazu geben. Sie können je nach Geschmack und Laune etwas mehr oder weniger Tomatenmark dazu geben – es kommt darauf an, ob Sie am Ende eine dünnere oder dickere Suppe bevorzugen. Sie können das Mark auch durch Tomatensaft ersetzen. Dann zwei bis drei Minuten gut umrühren und den Saft der Zitrone dazu geben.

3. Während die Zwiebeln und Karotten köcheln, setzen Sie noch einen Topf Wasser oder Brühe auf. Ich bevorzuge übrigens Wasser. In das kochende Wasser kommen dann die Kartoffeln und der Reis.

4. Wenn die Kartoffeln halb fertig gekocht sind (es kommt auf die Sorte an, die Sie bevorzugen), geben wir das Tomaten-/ Zwiebel-/ Karotten-Gemisch in den Topf und würzen das Ganze mit Salz und Pfeffer. Gerne könne Sie noch Paprika oder Paprikapulver dazu geben, getrocknetes Basilikum und Oregano. Alles 10 Minute bei leichter Hitze köcheln und umrühren.

5. Nach 10 Minuten die bereits geschnittenen Gewürzgurken und die Bohnen hinzufügen.

6. Nach weiteren 10 Minuten die zwei, drei Esslöffel Sauerrahm, wenn gewünscht, hinzu geben, kurz aufkochen lassen, und dann den Herd ausschalten und einen Moment ziehen lassen.

Sie können den Sauerrahm auch erst am Schluss auf dem Teller servieren und außerdem noch ein bisschen Petersilie zum Dekorieren verwenden.

Smachnoho – guten Appetit!

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