Juli 25, 2026 4:42 a.m. CEST

Bayerischer Landtag

Landtag stimmt für „Uniformtag“ – Datum noch offen

24.07.2026 – 17:07 UhrLesedauer: 1 Min.

Ehren- und Hauptamtliche sollen im Freistaat sichtbarer werden (Symbolbild). Einmal im Jahr sollen sie freiwillig in Uniform zur Arbeit erscheinen. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Einsatzkräfte sollen ihre Uniform künftig an einem Aktionstag am Arbeitsplatz tragen dürfen – vor allem Ehrenamtliche. Die Staatsregierung muss Umsetzung und Datum noch festlegen.

Der bayerische Landtag hat die Staatsregierung aufgefordert, einen jährlichen „Uniformtag“ einzuführen. CSU, Freie Wähler und Grüne stimmten für den Antrag, SPD und AfD dagegen.

Der Aktionstag soll Einsatzkräfte dazu einladen, ihre Uniform freiwillig und nach Absprache mit dem Arbeitgeber auch am Arbeitsplatz zu tragen. In erster Linie richtet sich der Antrag an Ehrenamtliche – hauptamtliche Kräfte tragen ihre Uniform dort in der Regel ohnehin.

Als Zielgruppe nennt der Antrag Feuerwehren, freiwillige Hilfsorganisationen, den Landesverband Bayern im Technischen Hilfswerk sowie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, insbesondere Reservisten. Unterstützend einbezogen werden sollen auch Polizei und Justizvollzug.

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Datum für Uniformtag in Bayern steht noch nicht fest

Die SPD-Abgeordnete Christiane Feichtmeier sagte dazu: „Wir lehnen den Antrag ab. Sind aber für echte Wertschätzung“. Echte Wertschätzung zeige sich nicht darin, einmal im Jahr eine Uniform am Arbeitsplatz zu tragen. Die Einsatzkräfte bräuchten konkrete Entlastungen, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal.

Die Antragsteller begründeten ihr Vorhaben damit, das gesellschaftliche Engagement der Einsatzkräfte sichtbarer zu machen. Als Vorbild nannte Bernhard Pohl von den Freien Wählern einen „Uniform at Work Day“ in Skandinavien.

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