September 12, 2026 1:31 p.m. CEST

Metropole Singapur

So erleben Sie die teuerste Stadt der Welt mit kleinem Budget


15.09.2025 – 16:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Singapur im Abendlicht: Der souveräne Insel- und Stadtstaat in Südostasien zählt sechs Millionen Einwohner. Auf einen Quadratkilometer kommen etwa 8.286 Menschen. (Quelle: Olaf Schuelke via www.imago-images.de)

Singapur ist teuer, aber nicht unbezahlbar. Mit ein bisschen Planung, Flexibilität und Insiderwissen erleben Sie die asiatische Metropole auch mit kleinerem Budget von ihrer besten Seite.

Singapur gilt als eine der teuersten Städte der Welt. Doch wer clever plant, kann die faszinierende Mischung aus Moderne und Tradition auch mit schmalem Geldbeutel erleben. Der Reiseveranstalter Omio hat fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Sie viel sehen und wenig zahlen.

In Singapur kosten Hotelzimmer oft über 150 Euro pro Nacht, doch es geht auch anders. In den Stadtteilen Geylang, Chinatown oder Lavender gibt es moderne, saubere Hostels bereits ab 20 bis 25 Euro. Wer kein Problem mit wenig Platz hat, kann in sogenannten Kapselhotels übernachten. Gemeint sind damit private Schlafkojen, die Stauraum im Schließfach bieten. Ein Gemeinschaftsbad muss man in Kauf nehmen, doch die Räume sind praktisch, sicher und preiswert.

Gut zu wissen: Die MRT (Singapurs U-Bahn) bringt Sie aus diesen Stadtteilen in 15 bis 30 Minuten direkt ins Zentrum – günstiger lässt sich Komfort kaum kombinieren.

Ein Auto zu mieten, lohnt sich in Singapur nicht. Zu teuer sind Maut und Gebühren. Stattdessen nutzen Reisende die MRT oder den gut getakteten Busverkehr. Gezahlt wird nach Entfernung. Eine Fahrt kostet im Schnitt nur ein bis drei Euro. Praktisch: Fast alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß von den Haltestellen erreichbar.

Tipp für Nachtschwärmer: Nach Mitternacht fahren Busse nur noch alle 90 Minuten. Dann lieber auf eine Taxi-App setzen. Eine 15-minütige Fahrt kostet etwa acht bis zehn Euro.

In den sogenannten Hawker Centern – großen offenen Essenshallen – kommt Singapurs ganze Vielfalt auf den Teller: chinesisch, malaiisch, indisch. Das Beste: Viele Gerichte kosten nur drei bis vier Euro. Einige Stände sind sogar mit Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Liebling der Einheimischen: Statt ins überfüllte Newton Food Centre lieber zum Old Airport Road Food Centre oder ins East Coast Lagoon Food Village fahren. Hier ist es günstiger, entspannter und authentischer.

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