„Liebt es, Geschichten zu erzählen“
Alexander Zverev mit Seitenhieb gegen Boris Becker
27.07.2026 – 22:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev spricht in einem Interview über seinen Werdegang als Tennisspieler. Bei einem Vergleich mit Boris Becker teilt er humorvoll aus.
Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat in einem Interview einen Seitenhieb gegen Boris Becker verteilt. In einem am Sonntag veröffentlichten Video auf dem YouTube-Channel der bekannten Internet- und TV-Persönlichkeit „Knossi“ stellt sich Zverev den Fragen des Influencers in einem Nachbau des aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen bekannt gewordenen Autos DeLorean.
Dabei kam „Knossi“ auch auf Zverevs Werdegang als Tennisspieler und seinen Aufenthalt in einer Sportschule zu sprechen, wo der diesjährige French-Open-Sieger Schule und Tennistraining gleichzeitig bewältigen musste. „Dann hat man morgens trainiert und abends trainiert und zwischendurch Schule?“, fragte „Knossi“ nach Zverevs Alltag und erinnerte sich dann an ein Gespräch mit Boris Becker: „Er hat morgens trainiert, abends trainiert und ist dann abends nochmal vier Stunden länger geblieben als alle anderen schon gegangen sind. Das hat er gemeint, hat für ihn den Erfolg ausgemacht“, so „Knossi“.
Für Zverev wirkte die Geschichte allerdings wenig glaubwürdig. „Ich glaube, Boris liebt es auch, Geschichten zu erzählen. Da muss man auch mal ehrlich sein“, stellte er die Darstellung des sechsmaligen Grand-Slam-Siegers infrage. Er schob jedoch hinterher: „Ich liebe Boris aber, also überhaupt nichts gegen ihn.“
Er selbst sei ab der siebten Klasse in der Sportschule gewesen, erläuterte Zverev dann. „Da habe ich dann am Morgen trainiert, immer so von 9 bis 11“, sagte er. Von 11.30 Uhr bis 15 Uhr sei dann Schulunterricht gewesen. „Dann haben wir am Nachmittag wieder von 4 bis 7 trainiert“, so Zverev weiter.
Bei seinen schulischen Leistungen habe er zudem Unterstützung erhalten: „Zum Glück hatten wir in Hamburg ein älteres Pärchen, das meine Eltern kannten, die waren früher Lehrer, aber dann schon in Rente. Die haben mit mir immer viel gemacht“, erinnerte er sich. „Dafür mussten meine Eltern mit ihren Enkelkindern immer Tennis spielen. Das war dann der Deal.“
