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Snap startet fliegende Selfie-Kamera Pixy

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Mit der Pixy läutet Snap vielleicht das Ende der Selfiesticks ein. Die quietschgelbe Kameradrohne schwirrt selbstständig um die Köpfe ihrer Nutzer herum und nimmt dabei Fotos und Videos auf. Die Ersten, die man damit sieht, werden Franzosen und US-Amerikaner sein.

Wer für sein Leben gerne Selfies aufnimmt und teilt, wird von der Kameradrohne Pixy begeistert sein, andere gruseln sich schon bei dem Gedanken, sie vor Sehenswürdigkeiten herumschwirren zu sehen. Das quietschgelbe Flugobjekt wird von Snapchat-Anbieter Snap gestartet, der bereits mit seinen Kamerabrillen Aufsehen erregt hat.

Das Besondere an der Pixy ist, dass sie weder per Smartphone noch durch Gesten gesteuert wird, sondern völlig selbstständig ihre Runden dreht. Nutzer müssen lediglich einen Knopf drücken und die rund 100 Gramm leichte Mini-Drohne hebt aus der flachen Hand zu einer Kamera-Tour auf einem von vier festgelegten Flugpfaden ab. Dabei müssen Nutzer nicht auf einem Platz verharren, die Pixy folgt ihren Bewegungen.

Kurzes Vergnügen

Ist der Job erledigt, genügt es, die Hand auszustrecken, in die die Drohne dann zurückkehrt. Dafür darf man sich nicht allzu lange Zeit lassen, denn laut „The Verge“ reicht eine Akkuladung nur für fünf bis acht Flüge aus, die 10 bis 20 Sekunden dauern können. Nach 40 Minuten am Ladegerät kann die Pixy vollgetankt erneut abheben.

Fotos macht die Mini-Drohne mit bis zu 12 Megapixeln, Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Je nach gewählter Auflösung kann die Pixy auf 16 Gigabyte an die 100 Videos oder 1000 Fotos speichern. Die Aufnahmen landen außerdem automatisch per Funk auf dem Smartphone in Snapchat Memories, wo sie dann mit Musik versehen und geteilt werden können. Ebenso ist eine schnelle Bearbeitung möglich und man kann die Bilder und Videos mit diversen Effekten versehen.

In Deutschland wird man die Pixy vorerst vor allem aus den Händen französischer und US-amerikanischer Touristen abheben sehen; wann sie in weiteren Ländern auf den Markt kommt, hat Snap bisher noch nicht verraten. Wer die Drohne im Nachbarland kaufen möchte, muss knapp 230 Euro hinblättern.

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