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Das sind die besten Kameras bei Stiftung Warentest

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Smartphone-Kameras sind inzwischen zwar erstaunlich leistungsfähig, manchmal braucht man aber auch was Besseres. Stiftung Warentest listet die Testsieger für verschiedene Ansprüche von der Einsteigerkamera bis zur Systemkamera für Profis auf.

Für Schnappschüsse sind Smartphone-Kameras schon länger gut genug. Neuere Modelle sind sogar so stark, dass sie in vielen Fällen einfache Kompaktkameras ersetzen können. Doch wer wirklich gute Fotos machen möchte, kommt an einer richtigen Kamera nach wie vor nicht vorbei. Bei der Kaufentscheidung kann der jüngste Überblick von Stiftung Warentest helfen, der die besten getesteten Kameras für verschiedene Zwecke auflistet.

Kompaktkameras für Einsteiger

Wer ganz schnell möglichst gute Schnappschüsse machen möchte, ist mit einer kleinen, einfachen Kompaktkamera gut bedient, die zwar bessere Fotos als Smartphones macht, aber nicht allzu teuer ist. Das Problem ist, dass das kaum noch möglich ist und sich für die Hersteller eigentlich nicht mehr lohnt. Entsprechend klein ist das Angebot und die meisten von Warentest gelisteten Geräte sind nicht mehr im Handel.

Die Canon PowerShot SX740 HS ist eine empfehlenswerte Kompaktkamera für den Urlaub.

Die beste einfache Kompaktkamera, die noch zu haben ist, ist die Canon PowerShot SX740 HS für rund 350 Euro. Als „einfache kompakte Reise-Zoomkamera im Taschenformat“ erhielt sie das Qualitätsurteil 2,5 und macht laut Testbericht gute Fotos. Ihre Videos sind befriedigend, Sucher und Monitor wurden wie die Handhabung gut bewertet.

Ebenfalls noch zu bekommen ist die Sony Cyber-shot DSC-HX99, die etwa 400 Euro kostet. Die „kleine, flache und ausgesprochen leichte Kompakt­kamera mit Superzoom“ hat einen guten elektronischen Sucher, auch die Handhabung gefällt. Bilder und Videos schnitten im Test allerdings nur befriedigend ab. Insgesamt gab’s dafür die Note 2,6.

Für Kinder empfiehlt Stiftung Warentest die kleine Outdoor-Kamera Ricoh WG-70 für rund 220 Euro. Laut Anbieter ist sie wasser­dicht bis 14 Meter Tauchtiefe, stoß­fest bis 1,6 Meter Fall­höhe. Die Prüfer fanden die automatischen Fotos „noch annehmbar“, von den Videos bis zur Handhabung benoteten sie jede Kategorie befriedigend. Das Gesamturteil ist gerade noch befriedigend (3,5).

Hochwertige Kompakte

Weil es eigentlich keine wirklich einfachen Knipsen mehr gibt, sind die Grenzen zwischen Einsteigerkameras und hochwertigeren Kompakten fließend. Anspruchsvollere Fotografen sollten aber viele Einstellungen manuell vornehmen können und hoch­wertige Kompakt­kameras können Aufnahmen auch als Rohdaten speichern. Das klingt nicht nur teuer, das ist es auch.

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Die Fujifilm X100V hat ein schickes Retrodesign.

(Foto: Fujifilm)

Die beste Kamera in dieser Klasse ist die Fujifilm X100V, die das Qualitätsurteil 1,6 erzielte. Unter 1500 Euro ist sie nicht zu haben. Dafür erfüllt die „besonders gute hoch­wertige Kompakt­kamera mit Hybrid­sucher, großem Bild­wandler, Fest­brenn­weite, manuellen Funk­tionen und Netz­werk­funk­tion höchste Ansprüche“. Ihre Fotos fand Warentest herausragend, die Videos sehr gut. Auch Monitor und Sucher erhielten eine glatte 1, lediglich die Handhabung und Fotos mit manuellen Einstellungen bewerteten die Prüfer „nur“ gut.

Deutlich günstiger ist die Canon PowerShot G5 X II mit einem Preis von knapp 900 Euro. Große Einbußen im Vergleich zur Nummer 1 muss man dafür nicht hinnehmen. Die „besonders gute hoch­wertige Kompakt­kamera mit elektronischem Sucher, manuellen Funk­tionen und Netz­werk­funk­tion für besonders hohe Ansprüche“ erreichte das Qualitätsurteil 1,8. Die Kamera macht gute Fotos und Videos, Sucher und Monitor sind sehr gut, die Handhabung ist gut.

Systemkameras für Profis und ambitionierte Hobbyfotografen

Die besten von Stiftung Warentest getesteten Kameras sind Systemkameras. Das heißt, man kann bei ihnen das Objektiv wechseln. Die Testsieger haben alle keinen Spiegel, bei ihnen blickt man daher durch einen elektronischen Sucher.

Auf Platz 1 landete die Fujifilm X-T4 mit der sehr guten Gesamtnote 1,4. Die „sehr gute wetter­feste Systemkamera für höchste Ansprüche“ erzielte für ihre Fotos im Automatikmodus mit dem Fujifilm-Objektiv 16-80 R OIS WR eine 1. Die Bilder mit manuellen Einstellungen und die Videos fanden die Prüfer gut, Sucher und Handhabung sehr gut. Der Body alleine kostet knapp 1650 Euro.

Für etliche Profis ist vermutlich die Nikon Z6 die eigentliche Nummer 1. Sie erhielt mit dem Nikon-Objektiv Z 14-30 S die gleiche Gesamtnote und ist ebenfalls eine „sehr gute wetterfeste Systemkamera“. Allerdings benoteten bei ihr die Prüfer die Bilder mit manuellen Einstellungen sehr gut, was ambitionierte Fotografen bevorzugen. Dass die Z6 nur einen guten Automatikmodus hat, interessiert sie vermutlich weniger. Alle anderen Kategorien wurden sehr gut bewertet. Ohne Objektiv kostet die Nikon Z6 wie ihre Fujifilm-Konkurrentin etwa 1650 Euro.

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