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Das ist das neue MacBook Air

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Im Juli bringt Apple ein neues MacBook Air mit dem ebenfalls neuen, hauseigenen M2-Chip auf den Markt. In der jüngsten Generation des beliebten Laptops feiert der MagSafe-Ladeanschluss ein Comeback und im schlanken Gehäuse strahlt ein verbessertes Display.

Trotz weltweiter Chip-Knappheit und anderen Lieferproblemen zogen die PC-Verkäufe in den vergangenen beiden Jahren kräftig an, vor allem Notebooks erfreuten sich einer starken Nachfrage. Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner ist der große Boom zwar vorbei und brach im ersten Quartal des Jahres wegen Russlands Angriff auf die Ukraine im EMEA-Wirtschaftsraum (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) sogar um mehr als 6 Prozent ein. Apple konnte aber trotz allem seinen PC-Absatz erneut um 8,6 Prozent steigern. Damit sich das nicht ändert, hat der Hersteller jetzt zu Beginn seiner Entwicklerkonferenz WWDC eine neue Generation seines beliebten Laptops MacBook Air vorgestellt.

Sehr leistungsstarker, aber effizienter M2-Chip

Die vier Farben nennt Apple Silber, Polarstern, Space-Grau und Mitternacht.

(Foto: Apple)

Herzstück des Geräts ist der M2, der Nachfolger des ersten eigenen PC-Chips des Herstellers. Sein Hauptprozessor (CPU) soll 18 Mal schneller arbeiten, die Grafikeinheit (GPU) um 35 Prozent. Der für maschinelles Lernen zuständige neuronale Prozessor (Neural Engine) soll um 40 Prozent leistungsfähiger sein. Der M2 unterstützt außerdem bis zu 24 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, dessen maximale Bandbreite mit bis zu 100 GB pro Sekunde (GB/s) verdoppelt wurde.

Trotz der hohen Leistung verspricht Apple für das neue MacBook Air mit bis zu 18 Stunden eine gleich lange Laufzeit wie bisher. Die Energieeffizienz des M2 hat es dem Hersteller auch ermöglicht, auf Lüfter und einen deutlich größeren Akku zu verzichten. Dadurch hat das Gerät sogar ein um 20 Prozent geringeres Volumen als der Vorgänger, ist lediglich 1,13 Zentimeter hoch und wiegt nur 1,24 Kilogramm.

MagSafe-Anschluss ist wieder da

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Das MacBook Air 2022 hat wieder einen MagSafe-Ladeanschluss.

(Foto: Apple)

Mit dem neuen MacBook Air feiert MagSafe ein Comeback. Das heißt, das Ladekabel dockt magnetisch an, wodurch es unter anderem kein Malheur ist, wenn man aus Versehen an der Strippe zieht. Man kann das Gerät auch über einen der zwei USB-C-Eingänge (Thunderbolt/USB 4.) aufladen, die für angeschlossenes Zubehör Datenraten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) erlauben. Zusätzlich bietet auch das neue MacBook Air eine Klinkenbuchse für Kopfhörer.

Das jetzt 13,6 Zoll große Display mit einer Pixeldichte von 224 ppi soll mit 500 Nits um 25 Prozent heller als der Bildschirm des Vorgängers leuchten können. Darüber sitzt in einer Aussparung eine neue Frontkamera, die mit 1080p jetzt eine zeitgemäße Auflösung bietet. Vier zwischen Display und Tastatur untergebrachte Lautsprecher sollen einen klaren Stereosound liefern und unterstützen 3D-Audio.

Preise auf Pro-Niveau

Mit seiner Ausstattung macht das neue MacBook Air Apples Pro-Modellen Konkurrenz, was sich auch in den Preisen niederschlägt. Mit 256 GB SSD-Speicher und 8 GB Arbeitsspeicher kostet es rund 1500 Euro. Für eine Variante mit stärkerer GPU und 512 GB SSD-Speicher müssen Käufer sogar 1850 Euro hinblättern.

Um nicht schwächer als der Neuling dazustehen, erhält mit der Markteinführung des neuen MacBook Air auch das 13-Zoll-MacBook Pro den M2-Chip. Wer es haben möchte, muss mindestens 1600 Euro investieren.

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