Sanierungsarbeiten
Tiefgarage am Dom: Stadt kündigt neue Sperrung an
28.10.2026 – 12:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Arbeiten an der maroden Tiefgarage am Kölner Dom schreiten vorran. Das hat neue Einschränkungen für die Autofahrer zur Folge.
Die Stadt Köln sperrt ab Montag (2. November) die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage Am Dom am Kurt-Hackenberg-Platz, jeweils von 22 bis 6 Uhr. Grund sind die nötigen Sanierungsarbeiten an der Einfahrt, die laut Stadt voraussichtlich zehn Arbeitstage dauern. Die Sperrung gilt montags bis freitags. In den Nächten von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag bleibt die Zufahrt geöffnet.
Üblicherweise ist die Tiefgarage durchgehend zugänglich. Ausgenommen ist zudem die Nacht von Mittwoch, 11. November, auf Donnerstag, 12. November: Wegen der Karnevalsfeierlichkeiten wird dann nicht gearbeitet.
Tiefgarage am Kölner Dom: Arbeiten sollen in der Nacht stattfinden
Laut Stadt Köln werden an der Einfahrt dann einige sogenannte Unterzüge abgestützt. Dafür werden Stahlträger eingebracht und mit der vorhandenen Bausubstanz verbunden – dafür brauchen die Arbeiter Platz. Die Arbeiten sollen laut der Stadt in den späten Abend- und Nachtstunden statt, um die Einschränkungen für die Autofahrer so gering zu halten.
Der Zugang zur Garage am Dom wird damit insgesamt eingeschränkt: Denn die andere Ausfahrt an der Trankgasse ist wegen der Bauarbeiten am Domsockel und der Sanierung in der Nordhalle ohnehin derzeit nicht nutzbar. Bereits geparkte Autos dürfen laut Stadt dort stehen bleiben. Anlieger und Dauerparker sollen über die Einschränkungen informiert werden. Auf den Beginn des Weihnachtsmarktes auf dem Roncalliplatz werden die Bauarbeiten laut der Stadt keine Auswirkungen haben.
Die Tiefgarage am Kölner Dom wurde 1970 gebaut, Tausalz hatte die Betonstützen allerdings in den vergangenen Jahrzehnten stark beschädigt. Deshalb gilt sie seit Jahren als marode. Einige Bereiche sind bereits gesperrt, weil sie nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen. Die Sanierungskosten der Tiefgarage belaufen sich auf rund 4,1 Millionen Euro, die Generalsanierung nicht eingerechnet.
