Sonntag, 6. September 2026
Netflix sucht 4.000 Komparsen für neuen Film
Das Oktoberfest wird zur Filmkulisse: Für eine neue Netflix-Romantic-Comedy werden bis zu 4.000 Komparsen gesucht. Gedreht wird zwischen September und November ausschließlich in Oberbayern, ein großer Teil der Aufnahmen soll in München und Penzing entstehen. Hinter dem Projekt steht die Münchner Produktionsfirma Wiedemann & Berg, die unter anderem an „Dark“ beteiligt war.
Gesucht werden Wiesn-Besucher, Bedienungen und Zeltmitarbeiter ebenso wie Trachtler, Blasmusikanten, internationale Gäste und „bayerische Originale“. Auch Kinder für Fahrgeschäft-Szenen sollen vor die Kamera. Eigene Tracht ist bei vielen Rollen gern gesehen, aber keine grundsätzliche Voraussetzung. Bewerbungen laufen über die Komparsenagentur P-F.tv. Hier lesen Sie, wie Sie sich für den Netflix-Film bewerben können
Wiesn im Supermarkt: Augustiner verkauft Oktoberfestbier
Noch bevor auf der Theresienwiese „O’zapft is“ heißt, lässt sich die Wiesn bereits zu Hause einschenken: Augustiner hat sein Oktoberfestbier für 2026 in den Handel gebracht. Das Festbier kommt laut Brauerei auf 6,3 Prozent Alkohol und ist damit schon Wochen vor dem offiziellen Wiesn-Start am 19. September erhältlich.
Auf dem Oktoberfest selbst gibt es einen entscheidenden Unterschied zur Flasche aus dem Supermarkt: Augustiner schenkt als einzige der sechs Münchner Wiesn-Brauereien sein Bier ausschließlich aus traditionellen Holzfässern aus – diese Tradition besteht seit 1987. Die offizielle Probe aller sechs Wiesnbiere folgt am 10. September. Mehr zum Augustiner-Wiesnbier lesen Sie hier.
Bushidos Familie schlüpft erstmals in Tracht
Bushidos Familie ist bereit für ihre Wiesn-Premiere. Am Samstag deckte Anna-Maria Ferchichi ihr acht Kinder mit Trachten ein. „Jetzt leben wir tatsächlich in Bayern und damit gehören Tracht und Dirndl jetzt irgendwie auch zu unserem Leben“, schrieb die 44-Jährige auf Instagram. Nur einer schien bei der Einkleidung gefehlt zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier.
Samstag, 5. September 2026
Sie ist erstmals das Münchner Kindl: Sina Hochreiter
Wenn am 19. September die Wiesnwirte auf die Theresienwiese einziehen, sitzt erstmals Sina Hochreiter an der Spitze. Die 27-Jährige ist das neue Münchner Kindl und folgt auf Franziska Inselkammer, die das Amt nach drei Jahren abgegeben hat. Hochreiter kennt das Oktoberfest schon lange: Ihre Familie betreibt dort die Haxnbraterei und am Viktualienmarkt den Biergarten „Hochreiter am Markt“.
Die Münchnerin hat Kunstgeschichte studiert und ist 2024 in den Familienbetrieb eingestiegen. Bei ihrer Vorstellung im Juni sagte sie: „Ich glaube, ich wurde dafür geboren.“ Neben dem Einzug der Wiesnwirte wird Hochreiter auch beim Trachten- und Schützenzug an der Spitze reiten. Hier erfahren Sie mehr über das neue Münchner Kindl
Alles begann mit einer Hochzeit: So entstand das Oktoberfest
Bierzelte, Fahrgeschäfte und Millionen Besucher? Davon war bei der ersten Wiesn noch keine Rede. Der Ursprung des Oktoberfests liegt in einer königlichen Hochzeit: Am 12. Oktober 1810 heiratete der bayerische Kronprinz Ludwig die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Die fünftägigen Feierlichkeiten endeten am 17. Oktober mit einem großen Pferderennen auf einer Wiese vor den damaligen Toren Münchens. Zu Ehren der Braut erhielt sie den Namen Theresienwiese.
