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Stephen Curry hält die Golden State Warriors im Finale

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Mit einem Sieg vor heimischer Kulisse hätten die Boston Celtics einen wichtigen Schritt zum ersten NBA-Titel seit 2008 gemacht. Doch erneut steht ihnen Stephen Curry im Weg. Der Star der Golden State Warriors liefert eine erneute Galavorstellung ab – und erhält die Spannung in der Endrunde.

Die Golden State Warriors haben in den NBA-Finals wieder ausgeglichen und eine Vorentscheidung zu Gunsten der Boston Celtics mit einem Auswärtssieg verhindert. In einem engen Spiel holte das Team insbesondere wegen seines überragenden Stars Stephen Curry am Freitagabend (Ortszeit) ein 107:97. In der Serie nach dem Modus Best of Seven steht es vor Spiel fünf am Dienstag (3 Uhr MESZ) in San Francisco nun 2:2. Die noch ausstehenden Partien finden von nun an abwechselnd in den beiden Final-Städten statt.

„Es wurde viel geredet in den vergangenen 48 Stunden, wie wir in diese Serie zurückfinden können“, sagte Curry dem US-Fernsehen. „Es ist verrückt, aber ich denke, wir können noch etwas besser spielen.“ Im enorm lauten TD Garden hatten die Celtics den klar besseren Start, doch noch ehe das erste Viertel rum war, hatten sich die Gäste aus San Francisco eine Führung erarbeitet. Insgesamt wechselte die Führung elfmal.

Curry war sofort im Spiel und verbuchte die ersten zwölf Punkte für die Warriors – am Ende war er mit 43 Zählern erneut der beste Werfer und hatte mit seinen sieben Dreiern wie schon in den vorausgehenden drei Duellen mindestens fünf erfolgreiche Würfe aus der Distanz. Das gab es in einer Final-Serie noch nie.

Die Celtics überzeugten als Mannschaft wie schon beim Heimsieg zwei Tage zuvor und verteidigten die Warriors eins ums andere Mal sehr diszipliniert. Doch schwache Dreier-Versuche im Schlussviertel kosteten den Vorsprung und den Sieg. Jayson Tatum war mit 23 Punkten der erfolgreichste Celtics-Profi auf dem Feld. Der deutsche Basketball-Nationalspieler Daniel Theis kam im Gegensatz zu den ersten beiden Begegnungen der Final-Serie erneut nicht zum Einsatz. Celtics-Trainer Ime Udoka schickte nur acht verschiedene Profis aufs Parkett.

Die Celtics warten seit 2008 auf eine weitere Meisterschaft. Die Warriors hoffen auf den siebten Titel ihrer Geschichte und den ersten seit 2018.

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