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Sein Mercedes bereitet Hamilton große Schmerzen

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Lewis Hamilton beendet das Formel-1-Rennen in Baku auf Rang vier. Doch die Punkte sind ihm am Ende beinahe egal. Der 37-Jährige ist einfach nur froh, „dass es zu Ende ist“. Mit großen Schmerzen steigt er aus seinem Mercedes aus. Der war vorher über den Stadtkurs gehoppelt. Ein echtes Problem.

Für Lewis Hamilton ist das Formel-1-Rennen in Baku zu einer sehr schmerzhaften Erfahrung geworden. Nur mit Mühe konnte der siebenmalige Weltmeister nach der Zieleinfahrt seinen Mercedes verlassen. Der 37-Jährige klagte über Kopf- und Rückenschmerzen. „Ich habe auf die Zähne gebissen. Am Ende betet man nur noch, dass es zu Ende ist“, sagte Hamilton. Grund für die Beschwerden des Briten ist das starke Hoppeln des Autos auf den Geraden, von dem die Silberpfeile in dieser Saison noch stärker betroffen sind als viele Konkurrenten. Mercedes-Teamchef Toto Wolff entschuldigte sich am Boxenfunk bei Hamilton für die Probleme mit dem Auto. „Tut mir leid für den Rücken. Wir werden das lösen“, sagte Wolff.

Das technische Problem entsteht durch die zu dieser Saison stark veränderten Fahrzeuge. Bei hoher Geschwindigkeit werden die Autos auf den Geraden so auf den Boden presst, bis diese kurz den Asphalt berühren und so wieder hoch gedrückt werden. Die Fahrer sind dabei häufigen Schlägen im Cockpit ausgesetzt. Trotz des schwer zu fahrenden Mercedes sicherte sich das Team in Aserbaidschan ein starkes Ergebnis. George Russell fuhr als Dritter aufs Podium, Hamilton wurde Vierter.

Bereits vor dem Rennen hatten die hoppelnden Formel-1-Autos eine Debatte im Fahrerlager ausgelöst. Die Piloten, erklärte Wolff am Rande des Rennens, seien bereits in Diskussionen zu der Frage: „Ist das ein Problem für uns, dass wir die nächsten Jahre mit einem Reglement umgehen müssen, das uns körperlich belastet.“

Auf dem Stadtkurs in Baku war bereits im Training und Qualifiying bei einer Reihe von Autos zu beobachten, dass sie bei hoher Geschwindigkeit sehr unruhig werden und die Fahrer häufigen Schlägen im Cockpit ausgesetzt sind. „Ich kann nur für unsere beiden Fahrer sprechen. Sie haben Probleme bis hin zu einem Punkt, wo nicht einmal Physiotherapeuten helfen können“, sagte der Österreicher vor dem Rennen. Hamilton hatte bereits nach dem Freitagstraining über Rückenschmerzen geklagt. Er verriet, sein Rücken sei nach dem Training „echt hinüber“ gewesen. Nur Massagen und Akupunktur würden ihm derzeit helfen. „Aber am Samstagmorgen hatte ich immer noch ziemliche Schmerzen“, hatte er gesagt.

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