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Sané bekommt deutliche Ansage von Bierhoff

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Leroy Sané erlebt mal wieder bittere Tage bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Der hochbegabte Profi spielt wenig und wenn, dann schwach. DFB-Direktor Bierhoff verspricht, dass man den Offensivspieler jede Hilfestellung verschafft, aber die Unterstützung ist endlich.

Oliver Bierhoff hat DFB-Sorgenkind Leroy Sané nach all den Streicheleinheiten von Bundestrainer Hansi Flick in die Pflicht genommen. „Es ist für ihn keine leichte Situation. Wir helfen ihm, aber er muss sich natürlich auch selber helfen. Am Ende musst du dich als Spieler da rauskämpfen“, sagte der Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie nach dem 1:1 (1:1) in der Nations League in Ungarn.

Sané kam in Budapest nicht zum Einsatz. Zum Warmmachen vor dem Spiel kam er über fünf Minuten später als alle anderen Profis, erst gegen Ende der Partie durfte er sich noch einmal ein bisschen dehnen, wirkte dabei aber ebenfalls nicht besonders engagiert. „Man darf seine Körpersprache nicht überinterpretieren, das ist so seine Art und Weise“, sagte Bierhoff: „Aber wichtig ist, das weiß er, dass er trotz dieser Körpersprache Leistung bringen muss.“ Zum Auftakt der Nationenliga in Italien spielte der Münchner von Beginn an, aber schwach. Gegen England (jeweils 1:1) wurde er eingewechselt und konnte erneut nicht überzeugen.

„Hansi ist sehr kommunikativ, ist sehr aufbauend, versucht immer wieder, die Spieler für sich zu gewinnen“, sagte Bierhoff über den internen Umgang mit Sané: „Aber irgendwann muss man auch sagen, das ist es jetzt – und dann muss ein Spieler was draus machen.“

Flick selbst, der Sané auch während der gemeinsamen Zeit beim FC Bayern München stets auch in kritischen Tagen gestützt hatte, spricht öffentlich nicht über einzelne Spieler. „Diejenigen, die mich schon länger kennen, wissen, dass ich hier keinen rausnehme“, hatte Flick nach dem überaus biederen 1:1 gegen eine neu zusammengestellte italienische Mannschaft zu Beginn des Nations-League-Runde gesagt, nachdem er auf eher enttäuschende 58 Minuten seines Offensivspielers angesprochen worden war. Flick weiter: „Für mich ist immer die gesamte Mannschaft in der Pflicht. Und da nehme ich keinen einzelnen Spieler raus.“ Am kommenden Dienstag spielt die deutsche Nationalmannschaft erneut gegen Italien.

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