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Rangnick verliert ÖFB-Heimdebüt

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Bei seinem Heimspiel- Debüt mit Österreichs Fußball-Nationalmannschaft kassiert Trainer Rangnick eine unglückliche Niederlage gegen Dänemark. Mangels Flutlicht wird die Partie erst 90 Minuten später als geplant angepfiffen, die Fans lassen bis dahin ihre Handy-Taschenlampen leuchten.

Ein doppelter Blackout für Österreichs neuen Fußball-Nationaltrainer Ralf Rangnick und wieder kein Nations-League-Sieg für Weltmeister Frankreich: Österreich musste bei der Heimpremiere seines deutschen Coaches nach 90-minütiger Verzögerung des Anpfiffs wegen eines Stromausfalls gegen Dänemark eine 1:2 (0:1)-Pleite quittieren, während die Franzosen in Kroatien bei Vizeweltmeister Kroatien nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus kamen.

In Wien ging nach Wiederherstellung der Stromversorgung im Ernst-Happel-Stadion nur den dänischen Gästen wirklich ein Licht auf. Nach dem 3:2-Auftakterfolg gegen Frankreich gewann der Ex-Europameister durch Treffer des früheren Bundesliga-Profis Pierre-Emil Höjbjerg (28.) und Jens Stryger Larsen (84.) erneut. Für Rangnicks Mannschaft, am vergangenen Freitag noch gefeierter 3:0-Sieger in Kroatien, war der zwischenzeitliche Ausgleich des Wolfsburger Bundesliga-Spielers Xaver Schlager (67.) zu wenig.

Frankreich sieglos gegen Kroatien

Für Frankreich war in einer Neuauflage des WM-Endspiels von 2018 Adrien Rabiot vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin in der 52. Minute erfolgreich. Den Ausgleich besorgte Andrej Kramaric von Bundesligist TSG Hoffenheim per Foulelfmeter (83.) „Dieses Resultat stellt mich natürlich nicht zufrieden. Wir lagen in Führung und hatten die Chance auf ein zweites Tor“, sagte Frankreichs Chefcoach Didier Deschamps, der überraschend auf seine Topstürmer Karim Benzema und Kylian Mbappe verzichtete. Dafür stand der Leipziger Christopher Nkunku in der Startformation, dessen Treffer in der ersten Halbzeit wegen einer Abseitsposition aber nicht anerkannt wurde.

Handylampen statt Flutlicht im Ernst-Happel-Stadion.

(Foto: AP)

Zu diesem Zeitpunkt wärmten sich die Spieler aus Österreich und Dänemark gerade ein zweites Mal auf. Kurz nach 20.00 Uhr waren in großen Teilen des 2. Wiener Bezirks im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter ausgegangen. Rund 1500 Haushalte waren von dem Blackout betroffen, auch im berühmten Wiener Prater ging mehr als eine Stunde lang nichts. „Diese Verzögerung tut uns leid. Alles war pünktlich angerichtet für ein Fußballfest“, sagte Verbandsgeschäftsführer Bernhard Neuhold dem ORF.

Die unfreiwillige Zwangspause überbrückten die Zuschauer mit Gesängen und mehreren La-Ola-Wellen per Handylicht. Als das Flutlicht wieder stabil war, brandete lauter Jubel auf. Eine durchaus mögliche Verschiebung der Partie war damit vom Tisch. Die Nations League wird am Dienstag mit sechs weiteren Begegnungen fortgesetzt, darunter in München der Klassiker zwischen Deutschland und England.

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