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Messi trifft so oft wie nie zuvor für Argentinien

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Lionel Messi in Gala-Form: Klar, es ist nur ein Testspiel und ja, der Gegner heißt „nur“ Estland, aber dennoch schafft der 34-Jährige einen legendären Moment. Fünf Tore erzielt er für seine argentinische Nationalmannschaft und kassiert damit in der Statistik eine ungarische Ikone.

Lionel Messi verzaubert die Welt mit einer historischen Tor-Show. Gegen eine überforderte Nationalmannschaft von Estland trifft der argentinische Superstar fünf Mal. Nie zuvor hatte er für sein Land mehr Tore in einem Spiel erzielt. Beim Testspiel im spanischen Pamplona netzte er in der ersten Hälfte zweimal ein, nach der Pause legte er noch dreimal nach. „Wir hätten die Saison nicht besser beenden können. Wir haben erst die Finalissima gewonnen und heute noch mehr Spielzeit in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft absolviert“, schrieb Messi bei Instagram: „Wir werden uns jetzt ein paar Tage ausruhen und dann sehr bald zurück sein.“

Bisher hatte er für Argentinien höchstens dreimal in einer Partie getroffen. Auf Klubebene waren ihm fünf Tore beim 7:1 des FC Barcelona gegen Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Königsklasse in der Saison 2011/2012 gelungen. Er kommt nun auf 86 Länderspieltore und überholt damit die ungarische Legende Ferenc Puskas (84). Messi ist der Spieler mit den viertmeisten Treffern im Nationaltrikot im Männerfußball – hinter Cristiano Ronaldo (117), dem Iraner Ali Daei (109) und der malaysischen Ikone Mokhtar Dahari (89).

Das 1:0 gegen die Esten erzielte er mit einem schnöden Strafstoß nach bereits acht Minuten. Quasi mit dem Pausenpfiff erhöhte er auf seine typische Weise. Mit einem Linksschuss ins lange Eck. Und kaum war die Partie wieder angepfiffen, war „La Pulga“ erneut zur Stelle. Eine Flanke veredelte er mit Innenseite aus kurzer Distanz. Den Viererpack schnürt er schließlich nach 71 Minuten, dabei profitiert er von einem gravierenden Aussetzer der estnischen Verteidiger. Nach einem Duell im Mittelfeld stellen sie das Spielen kurz ein, Messi marschiert aufs Tor zu – und trifft.

Den historischen Tormoment liefert Messi nur fünf Minuten später. Nachdem seine Kollegen mehrfach mit ihren Abschlüssen hängengeblieben waren oder diese von Torwart Matvei Igonen pariert wurden, landet der Ball in Höhe des Elfmeterpunkts vor Messis Füßen. Der lässt sich nicht lange bitten und vollendet seine spektakuläre Torshow in Pamplona. „Vom besten Messi, den die Nationalmannschaft je gesehen hat“, schwärmte die Zeitung „Olé“. Die „La Nacio“ schrieb: „Ein weiterer unglaublicher Rekord.“ Argentinien hatte bereits am Mittwoch die „Finalissima“ – das Duell des Südamerika-Champions gegen den Europameister – gegen Italien mit 3:0 gewonnen, Messi lieferte zwei Vorlagen. Bei der Copa América im vergangenen Jahr holte er den lang ersehnten Titel mit dem Nationalteam.

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