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Lewandowski redet FC Bayern jetzt ins Gewissen

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Robert Lewandowski wird den FC Bayern München verlassen. Nur wann, das ist wegen eines bestehenden Vertrages unklar. Zumindest für den polnischen Weltklassestürmer: Der Klub pocht noch auf ein weiteres Jahr, Lewandowski will sofort gehen. Der Pole wird pathetisch.

Der abwanderungswillige Bayern-Star Robert Lewandowski hat beim Poker um seinen Wechsel nachgelegt. Beim polnischen Internetportal „Onet.pl“ bekräftigte der Weltfußballer seinen Wechselwunsch und sagte: „In meinem Inneren ist etwas erloschen. Ich will mehr Emotionen in meinem Leben.“ Lewandowski und sein Berater Pini Zahavi hatten zuletzt erklärt, das Thema Bayern München sei für den polnischen Nationalmannschaftskapitän beendet.

Lewandowski soll einen Wechsel zum FC Barcelona anstreben und möchte die Münchner in diesem Sommer und damit ein Jahr vor Vertragsende verlassen. Die Münchner Führung hält aber konsequent an der Erfüllung des Arbeitspapiers fest – zum Unverständnis des Polen. „Das, was ich dank Bayern erreicht habe, und das, was Bayern dank mir erreicht hat, da denke ich, es wäre nach so vielen Jahren die beste Lösung, für beide Seiten eine Lösung zu finden“, sagte der 33-Jährige. Eine einseitige Entscheidung ergebe keinen Sinn. „Loyalität und Respekt sind doch wohl wichtiger als dieses Business“, sagte der Pole. Lewandowski gibt sich weiterhin überzeugt, dass der FC Bayern seinen Wechselwunsch nicht final torpedieren werde: „Wozu?“, fragt er. „Was für ein Spieler will dann zum FC Bayern kommen, wenn er weiß, dass ihm so etwas passieren könnte?“

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte am Montag erklärt, dass er davon ausgehe, dass Lewandowski bleibe. „Ich glaube, es wird sehr intensiv an der neuen Mannschaft gebastelt, und wenn das alles kommt, was sie mir die Woche vorgestellt haben, dann sehe ich eine gute Chance, dass wir nächstes Jahr eine attraktive Mannschaft haben – mit Robert Lewandowski“, sagte der 70-Jährige dem TV-Sender Sport1. Der frühere Vereinspräsident plädierte dafür, bei dem Stürmerstar auf eine Erfüllung seines bis 30. Juni 2023 laufenden Vertrages zu drängen, wenn es für den Bundesliga-Rekordtorschützen keinen Ersatz gibt. „Und dann muss man sehen, ob er nächstes Jahr ablösefrei geht oder vielleicht sogar noch mal verlängert, das weiß ja kein Mensch“, meinte Hoeneß.

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