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Klopp ist völlig berauscht von seiner Mannschaft

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Dem FC Liverpool gelingt ein starker Saison, drei Siege und ein Unentschieden aus den ersten vier Spielen bedeuten vor der Länderspielpause Platz drei und Schlagdistanz zu Tabellenführer Manchester City. Gegen Aston Villa ist es aber nicht die Punktausbeute, die Jürgen Klopp begeistert, sondern schlicht: alles.

Nach dem dritten Sieg in Folge bleibt Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool dem englischen Meister und Champions-League-Gewinner Manchester City auf den Fersen. Die Reds setzten sich problemlos mit 3:0 (2:0) gegen Aston Villa durch und schoben sich in der Premier League auf den dritten Platz vor. Tabellenführer ManCity, der am Samstag ein 5:1 gegen den FC Fulham vorgelegt hatte, hat weiter zwei Punkte Vorsprung.

Jürgen Klopp war begeistert. Vom Spiel. Von seiner Mannschaft. Eigentlich von allem. “Abgesehen von Trent Alexander-Arnolds Oberschenkelblessur war es ein perfekter Nachmittag. Die Atmosphäre. Das Wetter, mein Gott. Und dann ist es noch so früh, es ist erst viertel vor fünf. Ich kann mir keinen besseren Sonntag vorstellen”, schwärmte der deutsche Trainer. “Das war ein Spitzenspiel von uns, das beste seit langem. Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal so überzeugend waren.”

Der Ex-Leipziger Dominik Szoboszlai brachte Klopps Team schon in der dritten Minute in Führung. “Was für ein Tor! Ich habe es direkt von hinten gesehen. Das war der sauberste Treffer, den ich seit langem gesehen habe”, schwärmte Klopp. “Und das war sein etwas weniger guter Fuß.”

“Riesenkompliment an meine Jungs”

Nach einem Pfostenschuss von Darwin Nunez lenkte Matty Cash den Ball unglücklich ins eigene Tor (22.). Mo Salah sorgte kurz nach Wiederbeginn bereits für die Entscheidung (55.). “Ich weiß nicht, wann ich das das nächste Mal sagen kann, aber für heute war es so gut, wie es nur sein kann, denn der Gegner ist extrem stark und das haben wir heute nicht zugelassen”, freute sich Klopp in einer längeren Lobpreisung an sein Team. “Das ist ein Riesenkompliment an meine Jungs.”

Was zur Begeisterung Klopps beigetragen haben dürfte, war die Reaktion seines Angreifers Mo Salah auf den anhaltenden Wirbel der letzten Tage: Der Ägypter steht weiter im Fokus saudi-arabischer Transferbemühungen, zeigte sich sportlich aber überaus unbeeindruckt von den Nachrichten. Der FC Liverpool hatte zuletzt übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein lukratives Angebot für den Stürmer abgelehnt. Wie unter anderem die Sender BBC und Sky Sports am Freitag berichteten, soll der saudische Fußballmeister Al-Ittihad den Reds kurz vor dem europäischen Transferschluss umgerechnet rund 175 Millionen Euro (150 Millionen Pfund) geboten haben.

In der saudischen Liga ist das Transferfenster weiterhin geöffnet. Der Ägypter spielt seit 2017 für die Reds und schoss seitdem mehr als 180 Tore für den Klub. Erst im vergangenen Jahr hatte er einen neuen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Als populärster arabischer Fußballer ist Salah ein besonders prestigeträchtiges Transferziel für die mit unbegrenzten finanziellen Mitteln ausgestattete saudische Fußball-Offensive.

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