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Kerber kassiert krachenden Wimbledon-Dämpfer

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Angelique Kerber ist wenige Tage vor dem Tennis-Klassiker in Wimbledon weit von ihrer Topform entfernt. Bei ihrem Heim-Turnier verpasst sie überraschend das Halbfinale. Auch für Sabine Lisicki ist das Event in Bad Homburg vorbei. Die Berlinerin ist allerdings zufrieden mit ihren Auftritten.

Angelique Kerber hat die Generalprobe für den Rasen-Klassiker in Wimbledon verpatzt. Wenige Tage vor Beginn des dritten Grand-Slam-Turniers der Tennis-Saison schied die deutsche Nummer eins beim Heim-Event in Bad Homburg als Titelverteidigerin bereits im Viertelfinale aus. Die 34 Jahre alte Kielerin musste sich überraschend der Französin Alizé Cornet mit 4:6, 6:2, 1:6 geschlagen geben. Kerber konnte nicht an ihre guten Leistungen aus den ersten beiden Runden anknüpfen. Zwar stemmte sie sich im zweiten Satz gegen die Niederlage. Doch im dritten Durchgang zog Cornet wieder davon.

Vor Kerber hatte am Donnerstag bereits Sabine Lisicki den Einzug ins Halbfinale verpasst. Die 32 Jahre alte Berlinerin verlor gegen Caroline Garcia aus Frankreich mit 3:6, 6:7 (7:9). Die frühere Wimbledon-Finalistin musste sich nach 1:56 Stunden geschlagen geben. Damit sind alle deutschen Spielerinnen in Bad Homburg ausgeschieden. Wimbledon beginnt am Montag.

Kerber erwischte auf dem ausverkauften Centre Court im Kurpark von Bad Homburg eigentlich einen guten Start und schafft zum 3:2 das erste Break. Doch dann musste der dreimalige Grand-Slam-Champion sofort selbst das Service abgeben und verlor danach etwas ihren Rhythmus. Erst im zweiten Durchgang fand Kerber zu ihrer Form und dominierte nun das Geschehen. Nach dem Satzausgleich sah es so aus, als würde Kerber den Sprung ins Halbfinale doch noch schaffen. Aber dann verschlief sie den Start in den Entscheidungssatz und fand nach einem schnellen Aufschlagverlust nicht mehr zurück in die Partie.

Lisicki hatte zuvor gegen Garcia ihre Möglichkeiten nicht nutzen können. Vor allem im zweiten Satz hatte die Berlinerin viele Breakchancen und vergab im Tiebreak sogar zwei Satzbälle. Dennoch zog sie ein positives Fazit. „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, hierherzukommen und Punkte zu sammeln“, sagte Lisicki nach der Partie. „Das bringt mich weiter, auch was Matchpraxis und Selbstvertrauen angeht.“ Lisicki hatte erst vor Kurzem nach langer Verletzungspause ihr Comeback gefeiert. „Das Niveau, dass ich spiele, ist Top-100-Niveau“, sagte sie zufrieden.

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