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Keine Punkte zu Hause gegen Melsungen: Füchse Berlin beenden das Jahr mit einer Niederlage – Sport

Es hätte eine entscheidende Situation sein können. Doch als Hans Lindberg sechs Minuten vor Abpfiff gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Silvio Heinevetter zum Siebenmeter antrat, blieb der Ball nach dem Wurf am linken Bein des Torhüters hängen, schaffte seinen Weg nicht bis ins Tor. Anstatt mit einem Treffer in Führung zu gehen, gerieten die Füchse im Gegenzug in Rückstand und mussten letztlich auch das Spiel gegen die MT Melsungen mit 28:29 (17:15) verloren geben.

Schon die Anfangsphase hatte sich schwierig gestaltet. Hier ging ein Anspiel an den Kreis verloren, dort führte ein Abstimmungsfehler zum Ballverlust oder leitete eine vergebene Chance den Gegenstoß ein. Resultat war ein 1:4-Rückstand nach nur vier gespielten Minuten, den die Füchse allerdings durch eine sich steigernde Fehlerzahl auf Melsunger Seite egalisieren konnten und sich sogar einen Vorsprung erspielten.

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Nach der Pause drehte sich der Spielfilm jedoch erneut. Die Füchse ließen zu viele gute Wurfmöglichkeiten ungenutzt und mussten in der 50. Minute die Führung abgeben. Dabei sollte es letztlich auch bleiben, sodass die Berliner nach dem letzten Spiel in diesem Jahr weiter auf Platz vier in der Liga rangieren.

Einen Grund zum Feiern gab es trotzdem. Bereits im Vorfeld der Partie hatten die Berliner bekannt gegeben, dass der Vertrag mit Marko Kopljar um weitere zwei Jahre verlängert wird. „Wir haben vor der Saison lange gesprochen und ich hatte ihn damals gebeten, die Rolle von Jakov Gojun einzunehmen und so gut wie möglich auszufüllen und er hat diese Rolle als Abwehrchef tadellos angenommen”, begründete Vorstand Sport Stefan Kretzschmar die Entscheidung und ergänzte: „Er ist jemand, der viel Verantwortung übernimmt und mit seiner Erfahrung und Persönlichkeit unheimlich viel Einfluss auf die Stimmung in der Mannschaft sowie die Teamchemie nehmen kann.”

Damit nimmt der Kader für die nächste Saison zunehmend Formen an. Es wurden zuletzt mehrere Spieler für die nächsten Jahre an den Verein gebunden und somit die bestehende Struktur langfristig gesichert. Von den im kommenden Jahr auslaufenden Verträgen ist einzig die Zukunft von Rechtsaußen Hans Lindberg, Kreisläufer Johan Koch und Torhüter Fredrik Genz noch nicht endgültig fixiert. Das sind allerdings Aufgaben für 2022. Erst einmal verabschieden sich die Handballer bis Februar in die Winterpause.

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