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IOC denkt über Rückkehr der Russen nach

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Im Zuge des Ukraine-Kriegs sind russische Athleten bislang von der Teilnahme an den Olympischen Spielen ausgeschlossen – doch das soll offenbar nicht mehr lange so bleiben. Das IOC will die Spiele wieder für ausnahmslos alle öffnen. Doch nicht jeder Verband hält das für eine gute Idee.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sucht offenbar nach einem gangbaren Weg für die mögliche Rückkehr der verbannten russischen und belarussischen Sportler. „Wir wissen, dass das IOC darüber nachdenkt, ob es für die russischen Athleten einen Weg zurück gibt“, sagte Susanne Lyons, die Vorsitzende des Olympischen und Paralympischen US-Komitees (USOPC).

„Sie fangen an, sich an alle ihre Interessengruppen zu wenden, einschließlich der NOKs, der internationalen Verbände, um Beiträge zu diesem Thema zu erhalten, daher glaube ich, dass noch keine Entscheidungen getroffen wurden“, so Lyons. „Aber ich denke, wir alle haben irgendwann das Gefühl, dass die einzelnen Athleten nicht die Opfer ihrer jeweiligen Regierungen, politischen oder anderen Spannungen auf der ganzen Welt sein sollten.“

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bestätigte die Aufnahme der Diskussion. „Das Thema war Gegenstand eines Calls zwischen dem IOC und den Nationalen Olympischen Komitees“, erklärte ein Sprecher. „Für den DOSB gilt aktuell seine Positionierung vom Februar, die den Ausschluss russischer und belarussischer Funktionäre und Sportlerinnen und Sportler fordert.“ Allerdings beobachte man die „sportpolitische Diskussion aufmerksam“.

Sanktionen bleiben „vorerst in Kraft“

Auf Anfrage des Branchenportals insidethegames erklärte das IOC, dass die Sanktionen als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine „vorerst in Kraft bleiben“. Gleichzeitig betonte das IOC aber, dass es „seine Bemühungen verstärken“ werde, um aus dem „Dilemma, in dem wir uns befinden“ herauszukommen.

„Die Olympische Bewegung ist sich einig in ihrer Mission, die Athleten aller Nationalen Olympischen Komitees und Mitgliedsverbände der Internationalen Föderationen in einem friedlichen Wettkampf zusammenzubringen“, ließ das IOC wissen.

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