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„Ich bin ein Spieler, der braucht die Verantwortung“: Dominique Heintz versucht beim 1. FC Union den Neustart – Sport

Die größte Hürde hat Dominique Heintz bereits genommen. „Ich habe schon was Schönes gefunden, wo ich bald rein kann“, sagt der Neuzugang des 1. FC Union zu seinem Umzug. Dass die Wohnungssuche in Berlin durchaus kompliziert ist, habe er gehört. Doch dank seiner Frau und etwas Glück kann die Familie demnächst in die neuen vier Wände einziehen.

Ob das Ankommen auch sportlich so schnell gehen wird, muss sich erst zeigen. Kurz vor Weihnachten hatte Union den Transfer des 28 Jahre alten Innenverteidigers vom SC Freiburg vermeldet, am Sonntag trainierte Heintz erstmals mit den neuen Kollegen. „Ich versuche, alles so schnell wie möglich aufzusaugen“, sagt Heintz. Falls Trainer Urs Fischer ihn brauche, sei er schon für das erste Rückrundenspiel am Samstag (15.30 Uhr, live bei Sky) bei Bayer Leverkusen bereit.

Ein Startelfeinsatz ist allerdings eher unwahrscheinlich. Zum einen hat sich Unions Dreierkette mit Marvin Friedrich, Robin Knoche und Timo Baumgartl in den vergangenen Monaten bewährt, zum anderen hat Heintz seit Mitte August kein Pflichtspiel mehr bestritten. „Es hat jeder gesehen, dass das halbe Jahr nicht einfach war für mich, aber ich habe es jetzt hinter mir gelassen und der Tapetenwechsel tut mir gut“, sagt der Pfälzer zu seiner schwierigen Situation in Freiburg.

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Nachdem er dort jahrelang Stammspieler war, kam er nach einem Kurzeinsatz am ersten Spieltag gar nicht mehr zum Zug und hatte angesichts der überragenden Leistungen der Kollegen auch wenig Argumente auf seiner Seite. Kontakte zu Union habe es schon früher gegeben und nach den Gesprächen mit Fischer sowie Manager Oliver Ruhnert sei ihm die Entscheidung nicht schwergefallen. „Es ist schön, wenn es Leute gibt, die an dich glauben. Ich bin ein Spieler, der braucht und will die Verantwortung“, sagt Heintz.

Ruhnert hatte den Transfer auch mit Blick auf die kommende Saison und mögliche Abgänge in der Abwehr erklärt. Doch so lange will Heintz mit seiner Erfahrung von 181 Bundesligaspielen natürlich nicht warten. „Unions Spielphilosophie passt gut zu mir“, sagt der Linksfuß. „Ich will der Mannschaft mit meiner Qualität im Aufbauspiel von hinten heraus helfen.“

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