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Hasan Salihamidžić beeindruckt seinen Boss

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Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić stehen massiv in der Kritik: Die Alphatiere des FC Bayern werden für die gewaltige Unruhe im Kader des Rekordmeisters verantwortlich gemacht. Präsident Herbert Hainer bricht nun eine Lanze für das Duo und gibt ihnen Rückendeckung.

Der FC Bayern erlebte eine durchwachsene Saison. Das frühe und in der Höhe so deutliche Aus im DFB-Pokal gegen Gladbach (0:5) sowie das überraschende Ausscheiden in der Champions League gegen den FC Villarreal sorgten für miese Stimmung beim Rekordmeister, der zumindest seinen zehnten Liga-Titel in Folge einfahren konnte. Abseits des Rasens sorgen die Strategie bei der Kaderplanung und insbesondere das Wechseltheater rund um Robert Lewandowski für reichlich Wirbel rund um den Rekordmeister. Vor allem Oliver Kahn als Vorstandsvorsitzender und Hasan Salihamidžić als Sportvorstand müssen sich daher gegen Kritiker wehren.

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Klubpräsident Herbert Hainer hat sich nun im Interview mit der „Bild am Sonntag“ demonstrativ vor die beiden kritisierten Verantwortlichen gestellt. „Oliver war zwar vorher schon ein Jahr dabei, aber als CEO sitzt man als Verantwortlicher in der ersten Reihe. Er arbeitet an der Strategie des FC Bayern für die Zukunft, stößt viele Dinge an“, erklärte der 67-Jährige und warb für Verständnis: „Ich weiß aus meiner persönlichen Erfahrung, was für eine Herausforderung der Posten als Vorstandsvorsitzender ist.“

Noch härter in der Kritik als Kahn steht Salihamidžić, dessen Kaderplanung immer wieder bemängelt wird. Hainer betont: „Hasan macht insgesamt eine sehr gute Arbeit. Alle Titel, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben, allein sechs im Jahr 2020, die hat auch er mit gewonnen, er hat ja die Mannschaft zusammengestellt.“ Der 67-Jährige zeigt sich auch von Salihamidžić‘ „Leidenschaft für den FC Bayern“ beeindruckt. Auch die Verlängerungen wichtiger Akteure, wie beispielsweise Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Kingsley Coman, Jamal Musiala, Thomas Müller und Manuel Neuer seien mitunter dem Sportvorstand zu verdanken.

Nicht zuletzt in der Jugendarbeit habe der 45-Jährige wertvolle Arbeit geleistet. „Es ist ja unser Ziel, wieder mehr Spieler aus der eigenen Jugend nach vorne bringen zu wollen, um ein Stück weit diesem Transferwahnsinn zu entkommen“, benannte Hainer die langfristige Ausrichtung des Klubs. Mit dem neuen Konzept für den Bayern-Campus funktioniere dies gut. „Mit Jamal Musiala, Josip Stanisic, Paul Wanner und Gabriel Vidovic haben wir wieder junge Spieler bei den Profis, die sich sehr gut entwickeln“, freute sich Hainer und hob Salihamidzic dabei hervor: „Auch das ist mit Hasans Verdienst.“

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