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Götze bedauert verpasste Liverpool-Chance

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Für Eintracht Frankfurt ist der Transfer von Mario Götze ein Coup, auch der Weltmeister von 2014 ist glücklich über diesen „ganz wichtigen Schritt“. Zurück in der Fußball-Bundesliga will er sich keinen zu großen Druck machen. In seiner Karriere bedauert er allerdings eine verpasste Chance.

Mario Götze will nach seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt nicht allzu weit in die Zukunft denken. „Früher habe ich Pläne gemacht, was ich erreichen will, welche Stufe ich in einem oder in zwei Jahren erreicht haben will. Das gibt es jetzt nicht mehr. Ich konzentriere mich auf heute, den nächsten Tag und die Woche“, sagte der Weltmeister von 2014 in einem Interview der „Sport Bild“.

In seiner Karriere habe der WM-Siegtorschütze von 2014 „einen gewissen Druck und eine gewisse Erwartungshaltung“ verspürt. „Heute ist es Genuss“, erklärte Götze: „Ich habe erkannt, dass man sich Druck erarbeiten muss. Eine hohe Erwartungshaltung musst du dir verdienen! Es wird immer nur das erwartet, was man dir zutraut.“ Das könne er nun „besser einordnen als vor einigen Jahren“.

Der Wechsel vom niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven zu Europa-League-Sieger Frankfurt sei ein „ganz wichtiger Schritt“ für ihn gewesen, sagte Götze. Pläne, „welche Stufe ich in einem oder in zwei Jahren erreicht haben will“, gäbe es im Gegensatz zu früher nicht mehr: „Ich konzentriere mich auf heute, den nächsten Tag und die Woche. Natürlich habe ich Ziele und kenne den Spielplan, aber ich kann jetzt auch laufen lassen.“

Auch die WM in Katar im Herbst sowie die EM 2024 seien für ihn „weit weg“. Derzeit beschäftige sich Götze „nicht mit der Nationalmannschaft“. Götze hatte vor seiner Zeit in den Niederlanden für Borussia Dortmund und den FC Bayern München gespielt.

Dass er nach seiner Zeit bei den Bayern nach Dortmund zurückkehrte, statt sich dem FC Liverpool anzuschließen, bereut er im Nachhinein. „Liverpool war in der ersten Saison mit Jürgen Achter geworden und hatte sich nicht für die Champions League qualifiziert. Auch in den Jahren zuvor war das nicht der Verein, der immer oben mitgespielt hat. Ich kam vom Bayern und hatte diesen Anspruch“, erklärte Götze. „Dortmund hatte zuvor eine Top-Saison unter Thomas Tuchel gespielt. Der BVB war oben. Jürgen (Klopp, Anm.d.Red.) war noch dabei, etwas aufzubauen. Ich Nachhinein muss man sagen: Liverpool wäre besser gewesen.“

Götze lobte den Coach: „Jeder Trainer hatte seine Stärken und seine eigene Philosophie, aber aus meiner Sicht hat es Jürgen im Bereich People-Management am besten gemacht – die Mannschaft, den Stab, den ganzen Klub am besten geführt.“

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