HomeSportEisbären schlagen Bremerhaven 5:1: Anerkennung selbst vom Gegner - Sport

Eisbären schlagen Bremerhaven 5:1: Anerkennung selbst vom Gegner – Sport

Der eine oder andere hatte sich mental schon auf die erste Pause vorbereitet. Doch nicht so Eisbären-Kapitän Frank Hördler, der 16 Sekunden vor der Sirene den unbedingten Willen offenbarte, einen Zweikampf nahe der gegnerischen Rundung zu führen, den er auch gewann. Und weil er entdecke, dass Matt White sträflich frei einschussbereit vor dem Tor der Fischtown Pinguins lauerte, gingen die Berliner eben doch noch mit einer 1:0-Führung in die Pause – nach einem intensiven Drittel, in dem die Gäste von der Nordseeküste den Gastgebern alles abverlangten.

Auch nach 60 Minuten leuchtete eine Berliner Führung an der Anzeigetafel: Das 5:1(1:0, 1:0, 3:1) bedeutete, dass die Eisbären in den vergangenen acht Spielen nun siebenmal gepunktet haben.
Die Entstehung der Führung steht für die aktuelle Phase der Eisbären.

Nachdem sich die Mannschaft von Serge Aubin in der ersten Hälfte der Hauptrunde teils zu oft auf ihre herausragende Offensive verließ, bereichert inzwischen ein hohes Maß an Disziplin die Auftritte. Auch der unbedingte Wille, kurz vor der Pause einen solchen Zweikampf zu bestreiten, zeigt, dass beim Tabellenführer immer mehr Komponenten des Spiels zusammenpassen.

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Von der anfänglichen Heimschwäche kann mittlerweile auch keine Rede mehr sein. Als Morgan Ellis, der sich offensichtlich immer besser im Berliner System zurückfindet, das 2:0 (28. Minute) mit einem strammen Schuss in den Torwinkel erzielte, hatte man bereits eine Vorahnung, dass dies bei einem derart konzentrierten Auftritt reicht, um für zufriedene Gesichter bei den 2500 Zuschauern zu sorgen, was in diesen Tagen ausverkauftes Haus bedeutet.

Ab dem kommenden Spiel in der Arena am Ostbahnhof am nächsten Sonntag gegen die Bietigheim Steelers (14 Uhr) sind dann nur noch 2000 Fans zugelassen.

Blaine Byron muss kurzfristig absagen

Dass sich Blaine Byron wegen Unwohlseins kurzfristig für das Spiel abmelden musste, fiel an diesem Nachmittag nicht ins Gewicht. Was entscheidend damit zu tun hatte, dass Torwart Mathias Niederberger ähnlich wie die ganze Mannschaft von Spiel zu Spiel näher an seine Bestform heranreicht. Über 60 Minuten strahlte der Berliner Schlussmann Souveränität aus.

Neben vielen weiteren Paraden wehrte er kurz vor dem Ende des zweiten Drittels einen Rückhandschuss des Bremerhaveners Jan Urbas ab, der zunächst den Schläger zum Jubel hob. Anschließend nickte er anerkennend in Richtung Niederberger, weil er selbst überrascht wirkte, dass so eine vorzügliche Chance nicht zu einem Treffer führt.

Dass Niederberger an diesem Nachmittag dann doch noch einmal überwunden werden konnte, lag daran, dass Bremerhaven einen Penaltyschuss zugesprochen bekam, weil die Eisbären vor dem eigenen Tor unsauber geklärt hatten. Doch ein echter Rückschlag war das nicht. Ehe sich die Berliner Gedanken hätten machen können, wie sie mit dieser Situation umgehen, hatte Matt White mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:1 für die Eisbären erzielt.

Und weil an diesem Tag ziemlich vieles gelang bei den Gastgebern, durften Marcel Noebels und White zum Dritten diesen Arbeitstag der Berliner krönen.

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