Oktober 24, 2026 5:06 p.m. CEST

Karlsruhe blamiert sich

Elfmeter in letzter Minute: Hertha feiert nächsten Sieg

Von t-online, sid, dpa, wl

Aktualisiert am 24.10.2026 – 15:17 UhrLesedauer: 3 Min.

Umkämpftes Spiel gegen Bielefeld: Josip Brekalo traf für Hertha zum Sieg. (Quelle: IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius Rauch)

Nach dem Remis gegen Kiel holt Hertha gegen Bielefeld einen späten Sieg. Karlsruhe erlebt in Magdeburg einen Nachmittag zum Vergessen.

Zweitligaspitzenreiter Hertha BSC bleibt auch im neunten Ligaspiel in dieser Saison ungeschlagen. Nach dem 0:0 gegen Holstein Kiel in der vergangenen Woche konnte der Hauptstadtklub am Samstag Arminia Bielefeld mit 1:0 (0:0) niederringen. Den Treffer des Tages erzielte Josip Brekalo – per Handelfmeter in der Nachspielzeit (90. Minute+2). Die „Alte Dame“ hat als Tabellenführer nun neun Punkte Vorsprung auf Rang vier.

Dort steht vorerst der 1. FC Magdeburg. Das Team von Petrik Sander zerlegte den Karlsruher SC vor heimischem Publikum mit 6:1 (1:0). Nach einem Elfmeter-Doppelpack von Mateusz Żukowski (39./51.) schraubten Anselmo García MacNulty (54.), Emmanuel Iyoha (59.) und Roko Šimić (66.) das Ergebnis in die Höhe. Deniz Ofli gelang für den KSC der Ehrentreffer (82.). Leon Mergner setzte den Schlusspunkt (90.+3).

Der 1. FC Heidenheim und Energie Cottbus trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden (0:1). Die Führung der Gäste durch Lucas Copado (40.) egalisierte Oualid Mhamdi (49.).

Hertha BSC – Arminia Bielefeld

Die Gastgeber begannen druckvoll. Sebastian Grönning scheiterte bei der ersten Chance aber an Torhüter Jonas Kersken (2.). Bei der zweiten Möglichkeit der Hertha hatte Grönning Kersken bereits überwunden, doch Maximilian Großer klärte kurz vor der Linie (16.). Der Spitzenreiter blieb in der Folge spielbestimmend, Oluwaseun Adewumi fand aber ebenfalls in Kersken seinen Meister (39.).

Die Berliner drängten auch nach dem Seitenwechsel auf die Führung, Mads Pedersen verzog allerdings in aussichtsreicher Position (52.). Kevin Sessa schlenzte einen Freistoß zudem an die Latte (65.). Bielefeld tat sich offensiv äußerst schwer, Großer brachte mit seinem Kopfball etwas Gefahr (60.).

Als es nach einer Nullnummer aussah, spielte Großer den Ball mit dem Arm. Brekalo verwandelte den Elfmeter mit etwas Glück.

1. FC Magdeburg – Karlsruher SC

Die Karlsruher erwischten den besseren Start und jubelten nach einem Treffer von Noel Eichinger (9.) über die vermeintliche Führung. Wegen Abseits wurde das Tor jedoch aberkannt. Nach rund einer Viertelstunde übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und trafen durch Żukowski ebenfalls ins Netz. Doch auch dieser Treffer zählte wegen Abseits nicht.

Eiskalt vom Punkt: Mateusz Żukowski traf doppelt per Elfmeter. (Quelle: IMAGO/Franziska Gora/imago)
Aktie.
Die mobile Version verlassen