Schmerzhafte Stiche
Wie schützt man Haustiere vor Wespen?
05.09.2025 – 09:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Wespen machen vielen Menschen im Sommer zu schaffen. Auch für Haustiere können die Insekten gefährlich werden. Wie kann man die Vierbeiner schützen?
Hunde und Katzen neigen dazu, nach Insekten zu schnappen oder zu greifen, die umherschwirren. Bei Wespen kann das schnell einen Stich nach sich ziehen. Mit vorbeugenden Maßnahmen lassen sich die Vierbeiner allerdings vor Wespenstichen schützen. Ein Überblick.
Wespen zu töten, ist verboten. Auch Wespennester zu vernichten oder zu beschädigen, steht unter Strafe. Das schreibt die Bundesartenschutzverordnung vor.
Um Wespenstichen bei Haustieren vorzubeugen, sollte man auf andere Maßnahmen zurückgreifen. Folgendes hilft dabei:
Das Schnappen und Jagen nach Insekten sollte bereits im Welpen-/Kittenalter abtrainiert werden. Das geht, indem man das Tier beim Jagen nach Insekten ablenkt und dann bei richtigem Verhalten mit einem Leckerli belohnt. Hunden sollten zudem keine Leckerlis zugeworfen werden, sondern aus der Hand gefüttert. Das hilft gegen den Schnappreflex.
Auch bei vorbeugenden Maßnahmen besteht immer noch ein Risiko, dass Haustiere von Wespen gestochen werden. Oft ist der Stich für die Vierbeiner zum Glück ungefährlich. Eine Gefahr besteht vor allem, wenn der Hund oder die Katze viele Wespenstiche hat, im Maul gestochen wurde oder allergisch reagiert. Tierärztliche Hilfe ist erforderlich, wenn der Stich im Kopfbereich erfolgt ist oder im Maul. Auch bei Unsicherheit ist ein Anruf in der Arztpraxis sinnvoll.
Wer weiß, dass das eigene Haustier allergisch auf Wespenstiche reagiert, sollte stets ein Notfallmedikament bereithalten. So lässt sich bereits helfen, bevor die Tierärztin oder der Tierarzt zur Stelle ist.
Äußerst vorsichtig sollte man bei Insektenschutzmitteln sein. Diese können besonders für Katzen sehr giftig und sogar tödlich sein. Auch für Menschen sind sie nicht ungefährlich. Dafür sind laut der Verbraucherzentrale die Wirkstoffe Pyrethroide in den Mitteln verantwortlich. Die Verbraucherschützer empfehlen daher dringend, Insektenschutzmittel mit Pyrethroiden zu vermeiden.
