Juli 23, 2026 12:38 p.m. CEST

Wer im Sommer nicht ständig auf die Kurse schauen will, sollte beim Aktienhandel ein paar einfache Regeln beachten. Vor allem eine Art der Order kann teuer werden.

Die Sommerwochen sind an der Börse berüchtigt: Bei geringen Umsätzen nehmen die Schwankungen an den Aktienmärkten oft zu, und nicht selten geht die Urlaubsreise in den Süden. Wer dann gemütlich im Liegestuhl am Strand die Sonne genießt und nur selten einen Blick ins eigene Depot wirft, dem kann die Urlaubsstimmung schnell vergehen, wenn man denn doch einmal nachschaut.

Aktien wie Micron und SanDisk aus dem Chip-Sektor haben seit ihrem jüngsten Hoch in der Spitze bis zu 40 Prozent verloren. Mit der Berichtssaison droht nun ein weiterer Unsicherheitsfaktor, die Volatilität dürfte wie so oft wieder zunehmen.

Daniel Saurenz von Feingold Research begleitet Sie als Experte durch das Börsengeschehen. (Quelle: Goldlicht Fotografie)

Zur Person

Daniel Saurenz ist Gründer von Feingold Research und bietet mit seinem Team seinen seit 2010 etablierten Börsenbrief an. Sein Fokus liegt auf Vermögensaufbau und aktivem Trading an der Börse. Den Börsenbrief finden Sie auf www.feingoldresearch.de und Instagram. Alle Gastbeiträge von Daniel Saurenz lesen Sie hier.

Orderformen als wichtiges Instrument

Moderne Technik kann die Arbeit übernehmen, wenn man nicht ständig auf die Kurse schauen will. Mit modernen Orderformen wird festgelegt, wann man Aktien kaufen und sie wann wieder loswerden möchte. Im Gegensatz zu früher geschieht dies bequem in wenigen Minuten und zu günstigen Konditionen.

Broker ziehen dabei stetig die Möglichkeiten nach. „Die Pro-Order ermöglicht, dass die Ausführung der einen Order die andere Order löscht“, so Thomas Soltau vom Smartbroker. Profis nennen dies auch „one-cancels-other-order“. Ganz praktisch ist die für aktive Anleger: „Vor wichtigen Terminen – Quartalszahlen, Zinsentscheid – erwartet der Anleger eine starke Bewegung, weiß aber nicht, in welche Richtung. Steigt der Kurs über seinen Stoppkurs, greift die Stopporder und die Limitorder verfällt. Fällt der Kurs auf oder unter sein Limit, wird die Limitorder ausgeführt und die Stopporder verschwindet“, so Soltau.

Alles in der App

Moderne Apps ermöglichen somit eine einfache Bedienung. Man sucht sich im Basismodus eine Aktie, zum Beispiel Nvidia, klickt sich durch die Angaben zu Limit und Gültigkeitsdauer der Order, gibt den maximalen Preis ein, den man zahlen möchte, und das war’s.

Der am häufigsten verwendete Ordertyp, die Market-Order, kann jedoch unangenehme Überraschungen bereithalten und ist ein Plädoyer für die Limit-Order. Bei der Market-Order wird billig gekauft und am besten verkauft, also zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zum dann aktuellen Kurs. Der kann aber deutlich schlechter ausfallen als geplant. „Bestens ist oft schlechtestens“, fasst Franz-Georg Wenner von IndexRadar ein geflügeltes Wort unter Börsianern zusammen. Setzen Sie also ein Limit, und Sie sind auf der sicheren Seite.

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Ausgewählt von unserem Börsenexperten Benjamin Feingold

Die im Beitrag erläuterten Ordertypen dienen dazu, das Depot wirksam abzusichern und sie werden auch breit eingesetzt. Bei Bitpanda lassen sich solche Aufträge ebenfalls problemlos nutzen – die App bietet dafür eine besonders einfache Handhabung.

Für wen geeignet?Mittel- bis Langfristanleger

In welcher Marktsituation geeignet?Steigende Kurse in der Micron-Aktie

Risikoklasse: Mittel

Laufende Gebühren: 1 Euro pro Trade

Wer nach den jüngsten Rücksetzern bei stark gehandelten Titeln wie etwa Micron oder Nvidia wieder einsteigen möchte, kann dies gut über die genannten Ordertypen steuern. Sie helfen dabei, den Einstieg präzise zu planen und das Positionsmanagement klar zu strukturieren – gerade in volatilen Phasen.

Für wen geeignet?Mittel- bis Langfristanleger

In welcher Marktsituation geeignet?Steigende Kurse in der Nvidia-Aktie

Risikoklasse: Mittel

Laufende Gebühren: 1 Euro pro Trade

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