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Rezepte mit dem grünen Kohl

Brokkoli – Vitaminbombe als Beilage und im Auflauf


Aktualisiert am 18.07.2026 – 16:18 UhrLesedauer: 3 Min.

Brokkoli ist gut für das Immunsystem, die Figur und bei Diabetes Typ 2. (Quelle: George Doyle/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Kaum ein Gemüse ist so nährstoffreich wie Brokkoli. Die grünen Röschen punkten mit beeindruckenden Inhaltsstoffen – und lassen sich vielseitig zubereiten.

Brokkoli zählt zu den gesündesten Gemüsesorten in deutschen Gärten. Die grünen Röschen sind dabei äußerst vielseitig: Neben klassischen Gemüsegerichten lassen sich auch Aufläufe oder Suppen daraus zubereiten. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Brokkoli – gesunde Inhaltsstoffe und Wirkung

Viele Ernährungsexperten fordern, dass Brokkoli aufgrund seiner gesunden Inhaltsstoffe wöchentlich auf dem Speiseplan stehen sollte. Das gesunde Gemüse liefert nicht nur viel Vitamin C und wirkt sich deshalb positiv auf das Immunsystem aus, die Röschen enthalten darüber hinaus auch viel Calcium, Chrom, Carotin und Magnesium.

Seinen besonderen gesundheitlichen Wert entfaltet Brokkoli jedoch aufgrund seiner sekundären Pflanzenstoffe, die in der Lage sind, bestimmten Krankheiten vorzubeugen. Brokkoli enthält den Pflanzenwirkstoff Indol-3-Carbinol (I3C) enthält. Dieser weißt antioxidativen Eigenschaften auf, welche sich positiv auf den Hormonstoffwechsel auswirken.

Der Wirkstoff kann zusätzlich das Wachstum von entarteten Zellen bremsen, welche für die Entstehung von Krebs verantwortlich sind. Auch Abnehmwillige kommen mit dem Gemüse auf ihre Kosten: Die grünen Röschen liefern nur wenige Kalorien, aber viele sättigende Ballaststoffe.

Nährstoffe

100 Gramm Brokkoli enthalten etwa

  • 35 Kilokalorien (kcal)
  • 2,8 – 4 Gramm Eiweiß
  • 2,5 Gramm Ballaststoffe
  • 72 Milligramm Vitamin C
  • 58 Milligramm Kalzium
  • 0,8 Milligramm Eisen

Mit Brokkoli gegen Diabetes

Nicht nur für die Figur ist der Kreuzblütler gut. Schwedische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass die im Gemüse enthaltenen Senföle den Blutzuckerspiegel senken können. Für züchteten die Forscher um Annika Axelsson der Lund University Diabetes Center, Malmö, Brokkolisprösslinge, in denen die Konzentration der Senföle besonders hoch sei.

Die Senföle lösen einen Mechanismus aus, durch welchen die Zuckermolekühle abgefangen werden. Diese positive Wirkung von Brokkoli wurde allerdings bisher nur für Diabetes Typ-2 untersucht.

Richtige Zubereitung für einen optimalen Gesundheitswert

Damit Brokkoli seine gesundheitsfördernden Effekte voll entfalten kann, muss auf die richtige Zubereitung geachtet werden. Das Gemüse sollte auf keinen Fall lange gekocht werden, da sich dann die Inhaltsstoffe schnell herauslösen und der Gesundheitswert des Gemüses sinkt. Laut dem Magazin „Living at Home“ können Sie alle Teile des Kohls zubereiten: Rösschen, Strunk und sogar die Blätter sind essbar.

Auch im rohen Zustand können Sie den Kohl genießen, allerdings kann dies bei Menschen mit empfindlichen Mägen zu Bauchschmerzen führen. Nehmen Sie daher zunächst kleine Mengen des rohen Gemüses zu sich. Vertragen Sie dies gut, können Sie sich den rohen Kohl auch mit einem leckeren Quarkdip oder als Salat zubereitet schmecken lassen.

Besonders schonend gelingt die Zubereitung mit Hilfe eines Dampfgarers, denn hier bleiben alle Vitalstoffe enthalten. Auch Dünsten und Blanchieren eignet sich in diesem Zusammenhang gut. Vorsicht ist bei TK-Ware geboten, die häufig schon blanchiert wurde und schnell verkochen kann.

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