Deutschlandweit schließen 60 Standorte
Insolvenz von Mäc Geiz: So geht es mit den Filialen in Hannover weiter
Aktualisiert am 06.11.2026 – 15:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Der insolvente Discounter Mäc Geiz kämpft ums Überleben. Nun steht fest, wie viele Filialen erhalten bleiben – und in welchen Städten.
Der insolvente Non-Food-Discounter Mäc Geiz führt einen Großteil seiner Filialen fort. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens von Freitag hervor. 123 von 183 Geschäfte sollen demnach bestehen bleiben. Bundesweit blieben so 850 Arbeitsplätze erhalten, heißt es. Im Sommer hatte Mäc Geiz nach eigenen Angaben noch 1.175 Beschäftigte.
In Hannover sollen die beiden Filialen des Discounters (an der Adolf-Emmelmann-Straße und am Roderbruchmarkt) bestehen bleiben, wie aus einem Bericht vom „Merkur“ hervorgeht. Schließen müssen demnach hingegen einige Filialen in der Region Hannover: in der Zuckerpassage in Lehrte, an der Marktstraße in Neustadt am Rübenberge und Zum Oberntor in Springe. Auch in Nordstemmen und Peine werden voraussichtlich Filialen dichtgemacht.
Die Gläubiger müssen allerdings noch ihre Zustimmung für die Pläne geben. Das soll voraussichtlich im Dezember passieren.
Mäc Geiz: Sortiment soll erweitert werden
Rüdiger Grommes, Geschäftsführer von Mäc Geiz, wird von der Nachrichtenagentur dpa zitiert: „Wir sind von unserem Geschäftsmodell überzeugt und freuen uns, unseren Kundinnen und Kunden auch künftig an vielen Standorten unsere Produktpalette anbieten zu können.“ Künftig soll es neue Produkte und einen erweiterten Sortimentsbereich in den Filialen geben.
Mäc Geiz hatte im Mai Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Halle an der Saale eingereicht. Gründe dafür sind den Angaben zufolge unter anderem die anhaltende Konsumzurückhaltung, steigende Lebenshaltungskosten sowie wirtschaftliche Unsicherheiten, aber auch „erheblicher Wettbewerbsdruck durch digitale Geschäftsmodelle“.
