Juli 19, 2026 5:13 p.m. CEST

Für den DFB gab es weniger

Weltmeister winkt Millionen-Geldregen

19.07.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 1 Min.

Rodri: Krönt sich Spanien zum Sieger? (Quelle: IMAGO/Vanessa Carvalho)

Für den neuen Weltmeister gibt es nicht nur den goldenen Pokal. Der Sieger des Finalduells Spanien gegen Argentinien streicht ein Rekordpreisgeld ein.

Der Fußball-Weltmeister darf sich über ein Rekordpreisgeld freuen. Der Sieger des Endspiels am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) erhält als Prämie 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro). An den Verlierer schüttet der Weltverband Fifa noch 33 Millionen US-Dollar aus. Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte aus Frankreich bekommt 27 Millionen-Dollar.

Bei der WM 2022 in Katar hatte Argentinien als Weltmeister 42 Millionen US-Dollar kassiert.

Vor dem Turnier herrschte bei mehreren Verbänden Unmut angesichts der hohen Kosten, schwankender Wechselkurse und der Steuergesetze in den USA. Nach der Kritik erhöhte die Fifa deshalb die Gesamtausschüttung vor allem über höhere Start- und Vorbereitungspauschalen.

So gehen insgesamt 871 Millionen US-Dollar direkt an die 48 teilnehmenden Verbände. Jedes Team erhielt 2,5 Millionen US-Dollar, um die Vorbereitungskosten zu decken. Dazu kommen zehn Millionen US-Dollar als Minimalbetrag beim Ausscheiden in der Vorrunde. Je nach Erfolg in der K.-o.-Runde stieg die Erfolgsprämie.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erhielt für das Ausscheiden im Sechzehntelfinale elf Millionen US-Dollar – und damit deutlich weniger als noch für den WM-Sieg 2014. Damals hatte die Nationalmannschaft 35 Millionen Dollar eingespielt, dies waren rund 25,7 Millionen Euro.

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