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Von Milka bis Jacobs

Die dreistesten Mogelpackungen der vergangenen Monate


Aktualisiert am 02.09.2025 – 07:27 UhrLesedauer: 3 Min.

Milka: Die Schokoladenmarke wurde im Februar zur „Mogelpackung des Monats“ gewählt. (Quelle: IMAGO/Manfred Segerer/imago)

Diesen Trick von Herstellern beobachten Supermarktkunden schon länger: Während Preise steigen, schrumpft der Inhalt. Das sind die schlimmsten Mogelpackungen.

Kaffee, Schokolade und Co.: viele Produkte werden immer teurer. Aber nicht nur das. Einige Hersteller erhöhen die Preise, während die Packungsgröße der Produkte sinkt. Somit bezahlen Verbraucher mehr Geld für weniger Inhalt. Andere tauschen Zutaten aus, um bei der Produktion Kosten zu sparen.

Diese Phänomene nennt man Shrinkflation und Skimpflation. Shrinkflation bedeutet, dass Produkte zwar gleich viel kosten, aber der Inhalt schrumpft (Englisch: to shrink). Skimpflation hingegen beschreibt eine Qualitätsverschlechterung bei gleichem Preis, etwa wenn Zutaten, Service oder Leistungen abgespeckt werden (Englisch: to skimp = knausern).

Die Verbraucherzentralen decken solche Praktiken immer wieder auf – und vergeben etwa den Negativpreis „Mogelpackung des Monats/Jahres“. Das sind die dreistesten Mogelpackungen der vergangenen Monate.

Weniger Knabbergenuss für Flips-Freunde: Die großen Erdnussflips von Funny-Frisch sind von 175 Gramm auf 150 Gramm geschrumpft. Statt 2,19 Euro kostet die Packung nun allerdings 2,29 Euro. Insgesamt beträgt die Preiserhöhung somit 22 Prozent. Auch die Erdnuss Flippies Classic sind 20 Prozent teurer geworden. Zuvor kosteten 200 Gramm 2,19 Euro, nun kosten 175 Gramm 2,29 Euro.

Am Preis für den Käse hat sich nichts geändert – er kostet weiterhin 2,99 Euro. Dafür sind nun aber nur noch 130 statt 150 Gramm in der Packung. Verbraucher bezahlen somit 15,4 Prozent mehr.

Die Mini-Versionen der beliebten Schokoriegel Mars, Snickers, Twix, Milky Way und Bounty – alle vom Hersteller Mars – haben zwar nach wie vor den gleichen Preis von 3,99 Euro. Dafür bekommen Naschkatzen aber deutlich weniger Inhalt. Statt wie bisher 275 Gramm sind in den Packungen jeweils nur noch 227 Gramm. Das entspricht einer Preiserhöhung von 21,1 Prozent.

Ganze 57 Prozent mehr kosten die Kaffeesticks Caramel von Jacobs 3in1. Die Füllmenge sank von 169 Gramm auf 112 Gramm, der Preis stieg dafür von 2,69 Euro auf 2,79 Euro. Ähnlich sieht es aus bei den Kaffeesticks Milka (von 180 Gramm auf 124 Gramm, jetzt 2,79 Euro statt 2,69 Euro), die insgesamt um 50 Prozent teurer geworden sind. Auch die Jacobs 2in1 Kaffesticks legten im Preis zu und kosten nun ebenfalls 2,79 Euro statt 2,69 Euro – dafür sind statt 140 Gramm nur noch 124 Gramm enthalten.

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