Juli 15, 2026 4:07 p.m. CEST

Große Trauer im Karneval

„Wirken wird unvergessen bleiben“: Legendärer Karnevalist ist tot


15.07.2026 – 14:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Rolf Dietmar Schuster (Archivfoto): Er organisierte dem Karneval große Veranstaltungen. (Quelle: United Archives/Stachowski/imago)

25 Jahre führte er eine der größten Kölner Karnevalsgesellschaften – jetzt ist Rolf Dietmar Schuster gestorben. Was seine G.M.K.G. über ihn schreibt.

25 Jahre lang stand er an der Spitze einer der traditionsreichsten Karnevalsgesellschaften Kölns – jetzt ist Rolf Dietmar Schuster tot. Wie aus einer Traueranzeige der Familie hervorgeht, starb der langjährige Präsident der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft (G.M.K.G.) am 30. Juni 2026 im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit.

„Nicht unerwartet – und doch plötzlich“, heißt es in der Anzeige. Auch die G.M.K.G. selbst trauert und würdigt Schuster als „außergewöhnliche Persönlichkeit“. Hauptberuflich war Schuster als Konzert- und Gastspiel-Direktor tätig. Seine Leidenschaft aber galt dem Kölner Karneval: Bereits seit 1966 engagierte er sich im Stammtisch Kölner Karnevalisten. Wohl sein größter Erfolg war es, die ZDF-Mädchensitzung nach Köln zu holen.

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Rolf Dietmar Schuster schuf für den Karneval große Veranstaltungen

Auch über die eigene Gesellschaft hinaus prägte Schuster den Kölner Karneval: Als Vorsitzender des Medienausschusses beim Festkomitee Kölner Karneval hatte er Anteil an ungewöhnlichen ZDF-Formaten wie „Karneval hoch drei“ und „Karnevalissimo“. Die Große Mülheimer erklärte in ihrer Traueranzeige: „Sein Wirken wird unvergessen bleiben.“

Der Tod Schusters ist nicht die einzige traurige Nachricht, die in den Kölner Karneval in den letzten Wochen ereilt hat. Erst kürzlich trauerte die Sportwelt um das kölsche Urgestein Günter Pütz: Der frühere Vereinspräsident von Fortuna Köln wurde 75 Jahre alt – zu seiner Trauerfeier kamen zahlreiche Kölner.

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