Ein Video zeigt Robert Geiss als Bock. Zwischen zwei nackten Frauen hampelt er herum wie in der Brunftzeit – und das ist noch gar nicht das Schlimmste.
„Jetset ooohoooohoooohoooohooooo“ singt Carmen Geiss in einem Song von 2011 und propagiert seitdem ihren Lebensstil, den sie gemeinsam mit Ehemann Robert Geiss, von ihr genannt Roooooooooooooooooobert, zelebriert. Die beiden stehen für Geld, Luxus und Glamour. Kein Reiseziel zu weit, kein Schuh zu teuer, keine Party zu groß – die Geissens sind reich, und das soll auch jeder wissen. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, dass man sich mit Geld eben nicht alles kaufen kann.
Jüngster Beweis: ein Video, das Robert Geiss selbst auf seinem Instagram-Profil veröffentlicht hat. Darin steht der 62-Jährige zwischen zwei nackten Frauen, deren Brustwarzen und Intimbereich mit glitzernden Stickern leicht bedeckt sind. Robert, sichtlich in seinem Element, tanzt zwischen den Damen und wirkt dabei wie ein Geißbock, der sich auf die Paarung freut. So kann er es sich auch nicht verkneifen, die eine der beiden Tänzerinnen zuerst an der Brust zu betatschen und ihr dann noch schwungvoll einen Schlag auf den nackten Hintern zu geben.
Was ist schon dabei? Ein nackter Po lädt schließlich zum Klatschen ein und in den seltensten Fällen zum Beifall, oder? „Gestern einen schönen Abend bei uns zu Hause gehabt. Privat geht eben auch“, schreibt der Jetsetter zu seinem kleinen Clip. Die Tänzerinnen mit allem PipaPO hat er sich also in die heimischen vier Wände bestellt und schließlich auch selbst dafür gezahlt. Na ja, oder eben RTLzwei, die das Leben der Geissens zeitweise mitfinanzieren, damit sich im Anschluss eine schöne TV-Doku daraus ergibt. Also alles halb so wild. Das finden auch viele von Robert Geiss‘ 1,3 Millionen (!) Followern auf Instagram. „Geiler Typ, was willste machen?“, „Beste Leben“ oder „Lass krachen, Robert. Man(n) wird nicht jünger. Es sei dir gegönnt. Spaß kann keiner verbieten“, schreiben dort einige.
Im Video | Robert Geiss tanzt mit nackten Frauen und erntet Kritik
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Nein, Spaß kann nun wirklich keiner verbieten. Das Überschreiten von Grenzen allerdings schon. Nur weil die Tänzerinnen erotisch aussehen und sich vielleicht auch so bewegen, ist das keine Aufforderung zum Anfassen. Der Eindruck drängt sich auf, als sei das Begrabschen durch den Gastgeber eigentlich nicht abgesprochen mit der jungen Frau, die sich offensichtlich wegdreht, als Roooooooooooobert lange Finger macht. „Dass Mädels sich immer noch für so was hergeben“, lautet dann auch noch ein Kommentar auf dem Profil von Robert Geiss. In dieser Situation den Fehler bei der Tänzerin zu suchen, setzt der ganzen Geisserei die Hörner auf. Deswegen noch mal: Eine Frau ist kein Objekt, das man bei Bedarf anfassen kann, selbst wenn sie nackt ist, und selbst dann nicht, wenn man Geiss heißt.
