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Wasserstoff-Pipeline: Verband verlangt gute Anbindung

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Grüner Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Für das industriestarke Rheinland-Pfalz wird die Versorgung eine wichtige Standortfrage, erklärt Unternehmerpräsident Heger.

Mainz (dpa/lrs) – Rheinland-Pfalz braucht nach Ansicht von Unternehmerpräsident Johannes Heger dringend eine Anbindung an ein „vernünftiges Wasserstoff-Pipeline-System“. Für ein Bundesland mit überproportional viel Industrie in Chemie und Maschinenbau wie Rheinland-Pfalz müssten die Standortbedingungen in Sachen Wasserstoff verbessert werden, sagte der Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU) der Deutschen Presse-Agentur. Das fange mit einer großen Wasserstoff-Pipeline an, die sich in den kommenden Jahren dann in kleinere Einheiten verästeln könne.

Wo der Wasserstoff letztlich in die Pipeline eingespeist werde, bliebe von Fall zu Fall abzuwarten. Das könne etwa in Norddeutschland sein, wo derzeit große Elektrolyseure entstünden – also Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff mit Hilfe von Strom. Das könne auch über Flüssiggas-Terminals in großen Häfen etwa in Belgien geschehen. Der Wasserstoff könne auch aus Nordafrika via Frankreich und Saarland nach Rheinland-Pfalz gelangen. „Wichtig ist: Wir müssen von Anfang an dabei sein. Es geht am Ende immer um Standortvorteile für unser Bundesland“, betonte er.

Grüner Wasserstoff gilt als möglicher Energieträger der Zukunft. In sogenannten Elektrolyseuren wird mit Hilfe von Ökostrom aus Wasser Wasserstoff hergestellt werden, der bei der Nutzung keine Treibhausgase freisetzt.

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