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Urteil im Prozess um Drogenhandel erwartet

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Hanau (dpa/lhe) – Im Prozess vor dem Landgericht Hanau gegen zwei mutmaßliche Drogendealer wird an diesem Montag (9.00 Uhr) das Urteil erwartet. Die beiden Männer im Alter von 39 und 32 Jahren sollen im Main-Kinzig-Kreis mit zehn Kilogramm Kokain sowie 145 Kilogramm Marihuana illegalen Handel getrieben haben. Einen Teil des Rauschgifts, das einen Schwarzmarktwert von rund 800 000 Euro hat, sollen sie nach Deutschland geschmuggelt haben. In dem seit April laufenden Prozess hatten beide Angeklagte Geständnisse abgelegt.

Bei einer weltweiten Razzia war das Duo im Juni 2021 festgenommen worden. Dabei hatten das Landeskriminalamt, die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt sowie der Zoll in Wächtersbach und Birstein (Main-Kinzig-Kreis) sieben Luxusautos, Schmuck, Bargeld und Uhren in einem Gesamtwert von rund einer halben Million Euro sichergestellt. Bei der internationalen Polizeiaktion unter dem Namen „Operation Trojan Shield“ hatten Fahnder Daten der angeblich verschlüsselten „Anom“-Chats aus Kryptohandys genutzt, um Verdächtige aufzuspüren. Beide Angeklagte sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Das Verfahren gegen einen ebenfalls angeklagten 54-Jährigen aus dem Landkreis Gießen, der 45 Kilogramm Marihuana in seinem Lastwagen von Südspanien aus nach Deutschland geschmuggelt hatte, ist vom Landgericht nach dessen Geständnis bereits abgetrennt worden. Der Kurier wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

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