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Untersuchungsausschuss befasst sich mit Einsatzzentrale

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Mainz (dpa/lrs) – Die Einsatzleitung des Kreises Ahrweiler während der Flutkatastrophe im vergangenen Sommer steht heute erneut im Mittelpunkt des Untersuchungsausschusses des Landtags. Gehört werden der ehemalige Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Kreises sowie sein Stellvertreter und andere Mitglieder.

Insgesamt 14 Zeugen sind zu der Sitzung geladen. Darunter sind auch Vertreter der Bundeswehr, der Feuerwehr und der Polizei. Ex-Landrat Jürgen Pföhler (CDU) wird erst am 8. Juli erwartet. Wie lange die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn und den früheren Katastrophenschutzinspekteur wegen womöglich zu später Warnungen und Evakuierungen noch dauern, ist unklar.

Der Ausschuss hatte die Räumlichkeiten und die Ausstattung der Technischen Einsatzleitung Ende Mai in Bad Neuenahr-Ahrweiler in Augenschein genommen. Die Abgeordneten sahen einen fensterlosen Kellerraum mit deutlich eingeschränktem Handyempfang. Der wohnzimmergroße Raum war mit 17 Arbeitsplätzen ausgestattet.

Nach der 20. Sitzung an diesem Freitag macht das Gremium zwei Wochen Pause. Am 1. Juli geht es weiter.

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