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Staatsschutzverfahren gegen mutmaßlichen IS-Rückkehrer

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Hamburg (dpa/lno) – Ein 21-jähriger Mann muss sich von heute an vor dem Oberlandgericht Hamburg wegen Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung Islamischen Staat (IS) verantworten. Der Angeklagte soll laut Anklage 2013 mit seiner Mutter nach Syrien gereist sein, wo sich die Frau dem IS angeschlossen hatte. Der damals Elfjährige soll von der Terrororganisation ausgebildet worden sein und sich ebenfalls angeschlossen haben. Von 2016 bis 2017 soll er an Kampfhandlungen beteiligt gewesen und mehrfach verwundet worden sein.

Bei dem Versuch, in die Türkei zu gelangen, wurden Mutter und Sohn 2017 von kurdischen Kräften festgenommen. Im Oktober 2019 wurde der Angeklagte in ein Camp zur Deradikalisierung verlegt. Hier soll er sich weiterhin als IS-Mitglied betätigt haben und andere Jugendliche aufgewiegelt, attackiert oder mit dem Tod bedroht haben. Bei seiner Wiedereinreise nach Deutschland am 5. Oktober 2022 war er festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

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