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Niedrigwasser im Edersee: Schifffahrt und Tourismus leiden

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Waldeck/Verden (dpa/lhe) – Die anhaltende Trockenheit lässt den Pegel des Edersees immer weiter sinken. Aktuell ist der größte Stausee Hessens laut Jens Köhne vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser nur noch zu einem Fünftel gefüllt. Genutzt wird dessen Wasser zur Regulierung der Weser und des Mittellandkanals.

Laut Köhne musste die Mindestabgabemenge wegen des geringen Füllstandes von 30 auf sechs Kubikmeter Wasser pro Sekunde gedrosselt werden. Damit sinkt auch der Pegel der Weser. Auf der Oberweser sei daher derzeit keine gewerbliche und Freizeitschifffahrt mehr möglich.

Der geringe Wasserstand wirkt sich auch auf den Tourismus am Edersee aus. „Im Wassersport-Bereich hagelt es Stornierungen“, sagte Winfried Geisler vom Regionalverband Eder-Diemel (RVED), einer Interessensvertretung von Kommunen, Wassersportlern, Hoteliers und Gastronomen. Die Gastronomie leide. „Die Schäden gehen in die Millionen.“

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