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Nach Wildunfall sollen bunte Stäbe Jägern den Weg weisen

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Bad Nauheim (dpa/lhe) – Damit Jäger nach einem Wildunfall verletzte Tiere schneller finden, wird ein südhessisches Pilotprojekt mit farbigen und reflektierenden Stäben am Unfallort ausgeweitet. Nach einer erfolgreichen Bilanz für den Einsatz der Wildunfallzeichen in den Polizeidirektionen Dieburg und Ober-Ramstadt sei die Aktion auf den gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg ausgeweitet worden, teilte der hessische Landesjagdverband am Freitag in Bad Nauheim mit. Nach einem Wildunfall sei es wichtig, das oft schwer verletzte Wildtier schnellstmöglich aufzuspüren und so weiteres Leid zu verhindern.

Dabei können die etwa 20 Zentimeter langen Wildunfallzeichen helfen, die von der Polizei am Unfallort an den Fahrbahnrand gesteckt werden. Diese genaue Markierung sei enorm wichtig, damit der Jagdpächter mit seinem Spürhund möglichst zügig und ohne Verzögerung die Fährte des verletzten Wildtieres aufnehmen könne. „Häufig dauert es am längsten, die genaue Stelle des Zusammenstoßes zu finden und dabei geht wertvolle Zeit verloren“, sagte Bernd Widmaier, Vorstandsmitglied des Landesjagdverbandes Hessen.

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