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Messerstiche bei Streit: 46-Jähriger in Lebensgefahr

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Hamburg (dpa/lno) – Bei drei Auseinandersetzungen in Hamburg sind am Wochenende mehrere Menschen schwer verletzt worden – ein 46-Jähriger schwebt in Lebensgefahr. Er sei in der Nacht zum Montag in Hamburg-Wilhelmsburg durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zuvor war es aus ungeklärter Ursache im Bereich eines Kulturvereins zu einem größeren Streit zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei wurden unter anderem Messer eingesetzt, zudem soll ein Unbekannter Schüsse aus einer Pistole abgegeben haben.

Der 46-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Zwei weitere Männer erlitten Verletzungen, einer von ihnen musste ebenfalls ins Krankenhaus. Eine Fahndung nach den noch unbekannten Tatverdächtigen blieb zunächst erfolglos. Die Mordkommission ermittelt wegen versuchter Tötung und sucht nach Zeugen.

Wie die Polizei ebenfalls am Montag mitteilte, gab es bereits am Freitagabend im Stadtteil Billstedt einen Streit in einem Lokal. Ein 34-Jähriger sei zunächst gegangen und wenig später mit einer Schusswaffe wieder aufgetaucht. Er habe Schüsse abgegeben, mit der Waffe auf einen 50-Jährigen eingeschlagen und ihn so am Kopf verletzt. Der Tatverdächtige, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,3 Promille gemessen wurden, wurde festgenommen. Weil gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen, kam er in U-Haft. Der Verletzte konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

In Hamburg-Langenhorn gerieten in der Nacht zum Sonntag zwei Gäste eines Schnellrestaurants mit einem Mitarbeiter in Streit. Nach Angaben der Polizei betrat schließlich ein vor dem Drive-In-Schalter wartender 24-Jähriger den Laden, um die Männer anzusprechen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der einer der Gäste ein Messer zog und den 24-Jährigen in den Arm stach.

Bei dem Versuch, den Streit zu beenden, wurde der 45-jährige Mitarbeiter mit einem Messerstich in den Oberkörper verletzt. Beide Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand der Polizei zufolge jedoch nicht. Die 23 und 25 Jahre alten Angreifer blieben im Restaurant und wurden festgenommen – kamen aber später wieder auf freien Fuß, weil keine Haftgründe vorlagen.

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