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Katastrophenschutzinspekteur schweigt zu Flutkatastrophe

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Mainz (dpa/lrs) – Der ehrenamtliche Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Ahrweiler hat im Untersuchungsausschuss Flutkatastrophe von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Die Fragen zur Technischen Einsatzleitung am Tag der verheerenden Sturzflut Mitte Juli 2021 beträfen die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, begründete der Verwaltungsangestellte am Freitag in Mainz.

Der 53-Jährige hatte sich zu anderen Fragen im Untersuchungsausschuss bereits am 4. März geäußert. Er hatte unter anderem gesagt, einen mit den Kommunen abgestimmten Katastrophen- und Alarmplan Hochwasser habe es nicht gegeben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Angestellten beim Kreis und gegen den ehemaligen Landrat, Jürgen Pföhler (CDU). Dieser wird am 8. Juli im Untersuchungsausschuss erwartet. Wie lange die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen womöglich zu später Warnungen und Evakuierungen noch dauern, ist noch unklar.

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