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FDP schlägt Start-up-Agentur vor

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Bremen (dpa/lni) – Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat die rot-schwarze Landesregierung zu mehr Einsatz für Firmengründer aufgefordert – und eine Innovationsagentur vorgeschlagen. Diese solle die verschiedenen Initiativen von Kommunen, vom Land, von der Wirtschaft und von den Hochschulen koordinieren, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Christian Grascha, dem Bremer „Weser-Kurier“ (Freitag). „Die Herausforderungen wie Energiesicherheit, Klimawandel und Digitalisierung werden wir nur mit neuen Ideen von Start-ups schaffen“, betonte er. Die Politik müsse potenzielle Gründer unterstützen.

„Mutige Menschen, die für ihre Ideen brennen, werden von Bürokratie abgeschreckt und aufgehalten. Oder leiden unter schlechtem Zugang zu Daten und Wagniskapital“, warnte Grascha. Die Liberalen fordern demnach eine gebündelte Start-up-Strategie in einem einzigen dafür zuständigen Ressort: „Die Flickschusterei zwischen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kultusministerium muss ein Ende haben.“

Laut FDP-Fraktion bietet der niedersächsische Hochschul- und Wissenschaftsstandort hervorragende Bedingungen für einen Gründungshotspot in Deutschland. Bundesweit stamme jede vierte Gründung aus diesem Umfeld.

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