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Erster bestätigter Affenpocken-Fall in Halle

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Halle (dpa/sa) – In Halle ist erstmals ein Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Die Person müsse nun in eine 21-tägige häusliche Quarantäne, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Zum Geschlecht und zum Gesundheitszustand wurden keine Angaben gemacht.

Ein erster Fall von Affenpocken war in Sachsen-Anhalt bereits im Mai nachgewiesen worden. Betroffen war ein Mann aus dem Jerichower Land. Er habe nach einer Reise über Beschwerden geklagt, die Infektion sei über einen PCR-Test nachgewiesen worden. Das zuständige Gesundheitsamt habe eine häusliche Isolierung angeordnet.

Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Der Erreger wird nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) meist durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Experten gehen davon aus, dass der Ausbruch begrenzt werden kann. Die Gefährdung für die breite Bevölkerung wird nach wie vor als gering einschätzt. Die Symptome – darunter Fieber und Hautausschlag – verschwinden gewöhnlich innerhalb weniger Wochen von selbst, können bei einigen Menschen aber zu Komplikationen und in sehr seltenen Fällen auch zum Tod führen.

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